Do., 25.08.2016

Jovel-Konzertreihe „Sebel“ löst Max Buskohl ab

„Sebel“ heißt mit bürgerlichem Namen Sebastian Niehoff. Er wurde 1980 in Bochum geboren und lebt heute in Recklinghausen. Ab. 5. September moderiert er eine Konzertreihe im Jovel.

„Sebel“ heißt mit bürgerlichem Namen Sebastian Niehoff. Er wurde 1980 in Bochum geboren und lebt heute in Recklinghausen. Ab. 5. September moderiert er eine Konzertreihe im Jovel. Foto: Thomas Solecki

Münster - 

Die Jovel-Konzertreihe „Max plus ? = Montag“ bekommt einen neuen Moderator. Max Buskohl wird von Musiker Sebel abgelöst. Der ist gut vernetzt und trat bereits bei bekannten Künstlern im Vorprogramm auf.

Von Martin Kalitschke

Stabwechsel bei der Jovel-Konzertreihe „ Max plus ? = Montag“: Ein Jahr nach dem Start zieht sich Moderator Max Buskohl zurück. Sein Nachfolger wird Sebastian Niehoff , besser bekannt unter dem Künstlernamen „Sebel“. Und weil Sebel nicht Max ist, heißt die Reihe ab 5. September „Sebel plus ? = Montag“ – wobei hinter dem Fragezeichen auch in Zukunft ein musikalischer Überraschungsgast stehen soll.

„Ich freue mich riesig, Sebel ist ein toller Musiker“, betont Jovel-Chef Steffi Stephan. Sebel betritt mit seinem Engagement kein Neuland – bei der Premiere der Reihe im September 2015 war er als Gast dabei und später, wie er erzählt, gleich mehrmals auch als Zuschauer.

Fotostrecke: Max Buskohl, Ina Paule Klink, Ansa und Sebel im Jovel

„Mit Max bin ich seit Jahren befreundet“, sagt Sebel. Die beiden seien sich ähnlich, und weil er nicht nur Musik machen kann, sondern auch gerne mit Leuten spricht, habe er sofort zugesagt, als ihn Steffi Stephan fragte. „Das Konzept ist einfach klasse“, betont Sebel.

Sebastian Niehoff, 1980 in Bochum geboren, ist ein deutscher Singer/Songwriter, der bereits in etlichen Bands gespielt hat – und seit 2009 auch der Band von Stoppok angehört. 2011 erschien sein erstes Album „Wie deutsch kann man sein“, aus dem die bekannte Single „Heimat“ ausgekoppelt wurde. Album Nummer zwei ist in diesem Jahr erschienen und heißt „Album vom alleine sein“. Von 2012 bis 2014 tourte Sebel mit seiner eigenen Band durch Deutschland, unter anderem trat er im Vorprogramm von Luxuslärm, Sportfreunde Stiller und Thomas Godoj auf.

„Das zweite Album ist gut angelaufen, vor allem im Süden lief es gut im Radio, erstaunlicherweise aber eher weniger im Ruhrgebiet“ – wo er ja herkommt. Immerhin sei er dort als Live-Musiker bekannt, ebenso in Hamburg und Berlin – „im Münsterland kennt man mich allerdings noch nicht so“. Das soll sich mit der Konzertreihe ändern.

Ein Jahr lang hatte Max Buskohl Monat für Monat einen Überraschungsgast präsentiert. Das soll auch unter Sebel so bleiben, der in der Musikszene gut vernetzt ist und sicherlich den ein oder anderen bekannten Kollegen nach Münster locken wird. „Das Jovel ist ja ein Traditionsclub, den in der Szene viele kennen.“

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5. September, 20 Uhr, Jovel, Albersloher Weg.

Gleich der erste Abend werde „super“, versichert Sebel – wer als Überraschungsgast auf der Bühne stehen wird, verrät er allerdings nicht.

Und nach dem Konzert, wird er da mit dem Regionalexpress nach Hause – derzeit Recklinghausen – zurückdüsen? „Das kann sein“, sagt Sebastian Niehoff. „Es kann aber auch sein, dass ich erst am nächsten Morgen zurückfahre.“ Wenn Musiker zusammen spielen, dann sitzen sie nämlich gerne danach noch ein wenig zusammen – „und da kann es durchaus mal spät und feuchtfröhlich werden“, sagt Sebel.

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