Do., 22.09.2016

Museen und ihre Freunde Hochkaräter im Museum bei Podiumsdiskussionen

Dr. Hermann Arnhold (l.) und Matthias Lückertz führen durch den Vortragsabend im LWL-Museum.

Dr. Hermann Arnhold (l.) und Matthias Lückertz führen durch den Vortragsabend im LWL-Museum. Foto: LWL/Hanna Neander

Münster - 

Zwei Podiumsdiskussionen beleuchten kommende Woche die Museumslandschaft. Dass LWL-Museum lädt anlässlich des 40-jährigen Bestehens der „Freunde des Museums für Kunst und Kultur e.V.“ ein.

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur veranstaltet anlässlich des 40-jährigen Bestehens der „Freunde des Museums für Kunst und Kultur e.V.“ zwei Podiumsdiskussionen. Am Dienstag (27. September) und am 5. Dezember (Montag), jeweils um 19 Uhr, sprechen Referenten unter dem Motto „Farbe bekennen“ über Modelle der Zusammenarbeit von Museen und ihren Freundeskreisen.

Chancen und Herausforderungen

Die erste Podiumsdiskussion widmet sich den Chancen und Herausforderungen der Partnerschaft zwischen Museen und ihren Freundeskreisen am Beispiel der Städte Frankfurt, Rotterdam und Nürnberg, heißt es in einer Mitteilung des Landschaftsverbandes. Sie wird moderiert von Dr. Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums, und Eva Pieper-Rapp-Frick, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Freunde.

Als Referenten begrüßt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Wolfgang Graf zu Castell-Castell. Er engagiert sich ehrenamtlich als Vorsitzender im Förderkreis des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg und als Aufsichtsrat und Beirat in diversen Unternehmen sowie in gemeinnützigen Einrichtungen und Stiftungen zwischen Kultur, Wirtschaft und Sozialem.

Geteilte Leidenschaft für Kunst

Auch Inka Drögemüller von der Schirn-Kunsthalle in Frankfurt wird als Referentin an der Diskussion teilnehmen. Seit 2006 ist sie für das Städel-Museum und die Liebieghaus-Skulpturensammlung für internationale Ausstellungsprojekte und Content-Kooperationen mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen verantwortlich. Internationale Einblicke liefert Referent Sjarel Ex, Direktor des Museums Boijmans Van Beuningen in Rotterdam.

„Wir schätzen die Arbeit der Freunde des Museums sehr“, sagt Arnhold. „Nunmehr vier Jahrzehnte fördern sie das Museum bei Kunstankäufen und im Rahmen des Kulturprogramms.“ Gegründet wurde der Verein von einer Gruppe kunstinteressierter Bürger Westfalens mit dem Ziel, die Sammlung des LWL-Museums kontinuierlich auszubauen und zu unterstützen, heißt es in der Mitteilung weiter. „Die geteilte Leidenschaft für Kunst leitet seit unserer Gründung 1976 unsere Arbeit für das Museum“, sagt Matthias Lückertz, Vorstandsvorsitzender der Freunde des Museums für Kunst und Kultur.

Zweite Podiumsdiskussion im Dezember

Eine zweite Podiumsdiskussion zum Thema „Die Freundeskreise auf neuen Wegen: Hamburg, Mannheim, Wolfsburg“ veranstaltet das LWL-Museum am 5. Dezember. Als Referenten begrüßt das LWL-Museum Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim, Dr. Ralf Beil, Direktor des Kunstmuseums Wolfsburg, und Dr. Ekkehard Nümann, Vorsitzender der Freunde der Kunsthalle Hamburg. Moderiert wird der Abend von Dr. Hermann Arnhold und Matthias Lückertz.

Der Eintritt ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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