Do., 22.09.2016

Herbert Ewertz ist Diözesankönig Mit sieben Schuss Diözesankönig

Herbert Ewertz mit der Amtskette des Diözesankönigs.

Herbert Ewertz mit der Amtskette des Diözesankönigs.

Münster-Kinderhaus - 

Aus den Reihen der Schützenbruderschaft St. Josef kommt der neue Diözesankönig, der die Schützenbruderschaften der Landesbezirke Niederrhein, Oldenburg und Münsterland repräsentiert, aus denen sich der Diözesanverband Münster zusammensetzt.

Von Katrin Jünemann

Herbert Ewertz von der Schützenbruderschaft St. Josef Kinderhaus ist neuer Diözesankönig für das Bistum Münster. Er repräsentiert die Schützenbruderschaften der Landesbezirke Niederrhein, Oldenburg und Münsterland, aus denen sich der Diözesanverband Münster zusammensetzt. Am Freitag (23. September) findet in Münsters Rathaus die feierliche Übergabe der Standarte des Diözesankönigs statt, die er von seinem Vorgänger aus Rees-Esserden erhält. Unsere Redakteurin Katrin Jünemann befragte den Diözesankönig.

Was bedeutet dieser Erfolg für Sie?

Herbert Ewertz: Mein Erfolg bei den ausgetragenen Schießen hat mich überrascht. Durch meinen Erfolg beim Bezirksschießen wurde ich qualifiziert, beim Bundesfest in Werlte als Teilnehmer für den Bezirk Münster-Liebfrauen zu starten. Da ich kein Sportschütze bin, war ich sehr überrascht, als Dritter in der Wertung zu stehen und damit Diözesankönig Münster zu sein. „Mit sieben Schuss in die Geschichte der Stadt Münster“ – das bedeutet mir wirklich sehr viel und ich bin sehr stolz, die Würde nach Münster geholt zu haben. Ein Schuss – König von St. Josef Kinderhaus: letzter Schuss auf den Vogel versteht sich; drei Schuss – Bezirkskönig Liebfrauen Münster; drei Schuss – Diözesankönig Münster.

Wie lange sind Sie schon im Schießsport aktiv?

Ewertz: Ich war in meiner Jugend in der Schießgruppe St. Josef Kinderhaus. Aktiver Sportschütze bin ich circa 30 Jahre nicht mehr. Danach kamen Ausbildung, Zeitsoldat bei der Bundeswehr, Beruf, Aufbau meiner Firma. Ich habe mich anderen Sportarten gewidmet.

Was schätzen Sie an der Schützenbruderschaft St. Josef?

Ewertz: Ich schätze besonders die Kameradschaft, die Unterstützung und den Zusammenhalt innerhalb der Bruderschaft, da viele Mitglieder Nachbarn und Freunde sind.

Wie ist der Zusammenhalt der Schützenvereine in Kinderhaus?

Ewertz: Der Zusammenhalt der Bruderschaften und Schützenvereine ist sehr gut. Gemeinsame Veranstaltungen beleben das kulturelle, sportliche sowie das Gemeinde-Leben in Kinderhaus sehr. Ich empfinde meine Ergebnisse auf Bezirks- und Diözesanebene als Erfolg einer starken Gemeinschaft und habe viele Glückwünsche aus den Vereinen erhalten. Für mich ist die Erlangung der Diözesankönigswürde die Krönung unseres gemeinsamen Jahres. Mein Dank gilt der Königin von St. Wilhelmi Kinderhaus, Iris Wrana, und dem König des Heideclubs, Maxim Schänzer, sowie allen drei Vereinen für einen wirklich schönen Start in unser Jahr 2016/2017 beim gemeinsamen „Kinderhauser Königsball“ und den vergangenen Veranstaltungen. Ich hoffe auf viele schöne kommende Feste und Veranstaltungen und rege Teilnahme der Schützen, Familien und Freunde.

Welches ist Ihr nächstes sportliches Ziel?

Ewertz: Sportliche Ziele habe ich zurzeit so eigentlich nicht, eventuell wieder in der Schießgruppe tätig zu werden. Ich hoffe eher, den Nachwuchs zu fördern und mein persönliches Motto zu vermitteln: für Toleranz, Kameradschaft, Freiheit und Frieden.

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