Do., 22.09.2016

Unfallkasse NRW vergibt Entwicklungspreis Prämien für fünf Schulen

Freuen sich über die Prämien (hinten, v.l.): Martin Lohmann (Adolph-Kolping-Berufskolleg), Arno Fischediek (Marienschule), Dr. Gerd Grave (Paulinum), Reinhard Winter (Martin-Luther-King-Schule), vorne (v.l.): Monika Appler (Dezernentin), Sylvia Löhrmann (Ministerin), Petra Bönisch (Bodelschwinghschule) und Magdalene Beermann (Martin-Luther-King-Schule). 

Freuen sich über die Prämien (hinten, v.l.): Martin Lohmann (Adolph-Kolping-Berufskolleg), Arno Fischedick (Marienschule), Dr. Gerd Grave (Paulinum), Reinhard Winter (Martin-Luther-King-Schule), vorne (v.l.): Monika Appler (Dezernentin), Sylvia Löhrmann (Ministerin), Petra Bönisch (Bodelschwinghschule) und Magdalene Beermann (Martin-Luther-King-Schule).  Foto: Unfallkasse NRW

Münster - 

Die Unfallkasse NRW zeichnete in Wuppertal 44 Schulen mit dem Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ aus. Der jährlich ausgeschriebene Preis, steht unter der Schirmherrschaft von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann. Insgesamt haben sich 217 Schulen beworben. Die ausgezeichneten Schulen erhalten je nach ihrer Größe bis zu 15 000 Euro. Mit rund 500 000 Euro Gesamtpreisgeld ist er der höchstdotierte Schulpreis in Deutschland, heißt es in einer Pressemitteilung.

In Münster haben fünf Schulen den Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ erhalten: Die Bodelschwinghschule (Grundschule) hat eine Prämie in Höhe von 7010 Euro erhalten, unter anderem für die erfolgreiche Inklusion und die ständige Verbesserung der Heterogenität.

Das Paulinum hat eine Prämie in Höhe von 14 710 Euro erhalten, unter anderem für die umfassende Beteiligung von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern an der Schulentwicklungsarbeit, die als Mitglieder in der schulischen Steuergruppe mitwirken und sich in dem Mensaausschuss engagieren; auch für die kontinuierliche Arbeit daran, Belastungen für Lehrkräfte systematisch in den Blick zu nehmen und zu reduzieren.

Die Marienschule hat eine Prämie in Höhe von 13 860 Euro erhalten, darunter für das Projekt Lernraumgestaltung, in dem bisher wenig oder nicht genutzter Raum in Sitz- und Stehplatzangebote für Unterrichts- und Pausenzeiten unter intensiver Mitwirkung der Schülerinnen umgewandelt wird und für das Konzept „Präventive Gesundheitstage“.

Das Adolph-Kolping-Berufskolleg freut sich über 15 000 Euro für das voneinander Lernen der Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Bildungsgänge in gemeinsamen Lernsituationen. Als Beispiel sei die Schülerfirma „Arkadien Galerie Artothek“ genannt. Ebenso findet in der Fahrradwerkstatt oder der Imkerei gemeinsames Lernen statt, an der die internationalen Klassen eingebunden sind.

Die Martin-Luther-King-Schule (LWL-Förderschule) erhielt 6750 Euro, unter anderem für die systematische und zielgerichtete Qualitätssicherung als wichtigen Bestandteil der Schulentwicklungsarbeit, die Förderung von Klima und Kultur mit den Angeboten Friedenstifter und Lions Quest sowie für die sehr nachhaltige und intensive Auseinandersetzung mit dem Themenbereich individuelle Förderung der Kompetenzen und Fähigkeiten der Einzelnen.

Wer zu den Preisträgern gehört, der hat laut Unfallkasse nachgewiesen, dass nachhaltige gesundheitsförderliche Schulentwicklung, wertschätzendes Klima, gesundheitsförderliche Maßnahmen, Partizipation, Umgang mit Vielfalt oder umsichtiger Umgang mit Gefährdungen zum Schulalltag gehören.

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