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Fr., 23.09.2016

50 Jahre Hafentanklager Westfalen AG Größter Umschlagplatz für die Region

Vor 50 Jahren ging das erste Tankschiff in Gelmer vor Anker. Beim Festakt gab es Rück- und Ausblicke von (v.l.): Alexander Fritsch-Albert (Leiter Vertrieb Bereich Gase Inland), Wolfgang Fritsch-Albert, Dr. Christel Wies (Bezirksregierung) und Oberbürgermeister Markus Lewe.

Vor 50 Jahren ging das erste Tankschiff in Gelmer vor Anker. Beim Festakt gab es Rück- und Ausblicke von (v.l.): Alexander Fritsch-Albert (Leiter Vertrieb Bereich Gase Inland), Wolfgang Fritsch-Albert, Dr. Christel Wies (Bezirksregierung) und Oberbürgermeister Markus Lewe. Foto: Oliver Werner

Münster-Gelmer - 

80 Millionen Liter Heizöl, Treibstoffe und Propangas lagert die Westfalen AG in ihrem Hafentanklager in Gelmer, das vor 50 Jahren gegründet wurde. Es ist der größte Umschlagplatz für Mineralölprodukte für die Region.

Von Karin Höller

Am Hessenweg ragen die 23 Tanks zwölf Meter hoch in den Himmel und fassen zusammen gewaltige 70 Millionen Liter Kraftstoffe und Heizöl. Am Freitag feierte die Westfalen AG das 50-jährige Jubiläum ihres Hafentanklagers in Gelmer mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Auf 80 000 Quadratmetern betreibt das Unternehmen mit eigenem Hafen am Dortmund-Ems-Kanal den „größten Umschlagplatz für Mineralölprodukte in der Region“, brachte es Vorstandsvorsitzender Wolfgang Fritsch-Albert auf den Punkt.

„Pro Jahr werden in Gelmer rund 250 Tankschiffe, aus Sicherheitsgründen Doppelhüllenschiffe, mit einer Maximallänge von 86 Metern gelöscht“, bilanziert Thorsten Reisch, Kaufmännischer Leiter des Hafentanklagers. Dieses erfülle eine wichtige Aufgabe bei der Versorgung der Autofahrer mit Kraftstoffen im Münsterland, in Ostwestfalen und im südlichen Niedersachsen. Zur Versorgung ihrer rund 260 Tankstellen betreibt die Westfalen Gruppe noch ein zweites, ähnlich großes Tanklager am Mittellandkanal in Minden.

Die Westfalen AG hat in den vergangenen 50 Jahren kontinuierlich in neue Sicherheitstechnik wie die Bodenbefüllung der Lkw oder eine Dämpfe-Rückgewinnungsanlage investiert, erinnerte André Stracke von der Geschäftsleitung. Investitionen im Sinne des Arbeits- und Umweltschutzes, die auch Dr. Christel Wies von der Aufsichtsbehörde bei der Bezirksregierung lobend erwähnte. „Die Industrie muss Münster heilig sein“, spielte Oberbürgermeister Markus Lewe auf die Wirtschaftskraft in diesem Sektor an.

Fritsch-Albert wünschte sich indes noch etwas mehr Entgegenkommen der Politik. Auch der Bundespolitiker, wenn es etwa um die Förderung der Nutzung von Autogas gehe. Die Westfalen AG stehe jedenfalls in Sachen alternative Kraftstoffe in den Startlöchern.

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