Di., 18.10.2016

40 Jahre Klinik für Anästhesie am Franziskus-Hospital Bei Sekt und Selters viel zu erzählen

In Feierlaune: Dr. Barbara Janetzky (M.) eingerahmt von (v.l.) Schwester Vincentia, Prof. Dr. Michael Möllmann, Schwester Edgaris und Dr. Eduard Holz.

In Feierlaune: Dr. Barbara Janetzky (M.) eingerahmt von (v.l.) Schwester Vincentia, Prof. Dr. Michael Möllmann, Schwester Edgaris und Dr. Eduard Holz. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Bei Sekt und Selters feierte die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Franziskus-Hospital ihr 40-jähriges Bestehen.

Von Martina Döbbe

Gerade mal vier Tage im Ruhestand, da muss sie schon wieder zurück an ihren alten Arbeitsplatz. Aber nicht freiwillig. Dr. Barbara Janetzky, erste Chefärztin der Anästhesie am Franziskus-Hospital, übergibt am 30. September 1993 den Stab an Prof. Dr. Michael Möllmann. Kurz darauf stürzt sie, bricht sich gleich dreifach ein Bein – und ist damit auch eine der ersten Patientinnen ihres Nachfolgers. „Er hat das sehr gut gemacht“, erinnert sie sich augenzwinkernd. Am Montagnachmittag gibt es viel zu erzählen – da wird ein bisschen gefeiert: bei Waffeln, Sekt und Selters. Anlass ist ein Jubiläum: Die Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin am Franziskus-Hospital – so der offizielle Titel heute – wurde am 1. Oktober 40 Jahre alt.

Dr. Barbara Janetzky war damals die „Frau der ersten Stunde“. Eigentlich Chirurgin sattelte sie noch die Facharztausbildung für Anästhesie obendrauf und baute die neue Abteilung im Franziskus mit einer Fachärztin und einem fachfremden Assistenzarzt auf.

Zum Vergleich: Heute gibt es 79 ärztliche Mitarbeiter in dem Bereich, in 18 OP-Sälen werden jährlich mehr als 26 000 Anästhesien durchgeführt. „Wir können stolz sein auf diese Entwicklung und unsere Geschichte“, betont Prof. Möllmann und macht deutlich, dass der medizinische Fortschritt eine individuelle Anästhesie für jeden Patienten ermögliche – ob Frühgeborenes oder Senior.

Dr. Janetzky ist lange nicht mehr in einem OP gewesen, aber den Fortschritt verfolgt sie mit Interesse. Und freut sich am Montag besonders, viele Ordensfrauen wiederzutreffen, die damals als OP-Schwestern im Einsatz waren. An Gesprächsstoff mangelt es nicht . . .

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