Anzeige

Di., 18.10.2016

Universitätsprojekt „MedForce“ 106 Millionen Euro teures Forschungszentrum soll nächstes Jahr gebaut werden

So wird das medizinische Forschungszentrum  auf dem Eckgrundstück gegenüber der Mensa am Ring und dem benachbarten neuen Parkhaus aussehen. Der Neubau soll 106 Millionen Euro kosten.

So wird das medizinische Forschungszentrum  auf dem Eckgrundstück gegenüber der Mensa am Ring und dem benachbarten neuen Parkhaus aussehen. Der Neubau soll 106 Millionen Euro kosten. Foto: Architekten Henn/WWU

Münster - 

Die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster boomt – dem Wachstum an Forschungsmitteln steht der eklatante Mangel an Forschungsflächen und Labors entgegen. Ab dem kommenden Jahr soll endlich mit dem Bau des Forschungszentrums für die Universitätsmedizin gegenüber der Mensa am Ring begonnen werden.

Von Karin Völker

2012 wurde der Bau bereits vom Land NRW bewilligt, bis jetzt dauerte die Feinabstimmung, welche Räume genau dort erforderlich sind. „Der Bau soll wechselnden Projekten dienen“, sagt der Sprecher der Fakultät, Dr. Thomas Bauer. Teil des neuen Baukörpers, der sich um die Ecke des Rishon- LeZion-Rings auf dem bisherigen Parkplatz erstrecken wird, werden die Institute für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene sein. Beide werden neu gebaut.

Das Architektenbüro Henn aus München hat seinerzeit den Wettbewerb für die Planung des Großforschungsbaus mit knapp 36.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche gewonnen. 106 Millionen Euro an Baukosten sind veranschlagt, hinzu kommt noch die Ersteinrichtung.

Damit wird das medizinische Forschungs-Centrum, kurz „MedForce“, eines der größten Bauprojekte der Universität der vergangenen Jahre.

Wer nutzt welche Gebäudeteile, was ist erforderlich, um die Nutzung möglichst flexibel zu halten: Diese Fragen sollen bis Ende des Jahres vollständig beantwortet sein. Voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres soll dann wirklich auf dem großen Eckgrundstück gebaut werden, sagt der neue Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Mathias Herrmann. Bezugsfertig wird das „MedForce“ voraussichtlich nicht vor 2019, so der Fakultätssprecher.

Zusammen mit dem soeben neu gebauten Parkhaus neben der sanierten Mensa sorgt der Bau am Coesfelder Kreuz für ein neues städtebauliches Gesicht auf dem naturwissenschaftlichen Campus.



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4377314?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F