Di., 18.10.2016

Bodenuntersuchungen auf ehemaligen Kasernenflächen „York“ und „Oxford“ Keine Gefahr durch punktuelle Altlasten

Auf dem York-Gelände führt ein Gutachterbüro Untersuchungen zur Gefährdungsabschätzung durch.

Auf dem York-Gelände führt ein Gutachterbüro Untersuchungen zur Gefährdungsabschätzung durch. Foto: Stadt Münster

Münster - 

Der Konversionsprozess auf dem Weg zu den neuen Wohnquartieren „York“ und „Oxford“ schreitet weiter voran. Alles ist darauf ausgerichtet, auf den Flächen der ehemaligen Kasernen im Jahr 2018 mit dem Wohnungsbau in ausgewählten Abschnitten beginnen zu können, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung.

Die Altlastenuntersuchungen befinden sich bereits auf der Zielgeraden. Umfangreiche Untersuchungen im Auftrag der BImA hatten bereits grünes Licht für die weitere Planung gegeben: Auf beiden ehemaligen Kasernenflächen wurden keine großflächigen Bodenbelastungen festgestellt, heißt es in der städtischen Mitteilung weiter. Vorhanden sind ausschließlich punktuelle Verunreinigungen, von denen im jetzigen Zustand keine Gefährdung (weder für Personen noch für das Grundwasser) ausgeht, so das Ergebnis.

Auf dieser Grundlage stehen in diesen Tagen weitere Bodenuntersuchungen auf beiden Kasernenarealen auf dem Programm. Ein Gutachterbüro überprüft im Auftrag der Stadtverwaltung die Teilflächen mit verunreinigten Böden. Die Ergebnisse sollen eine Beurteilung im Hinblick auf die zukünftige Nutzung als Wohnquartier ermöglichen.

Neben diesen Bodenuntersuchungen laufen derzeit auch Sondierungsmaßnahmen des Kampfmittelräumdienstes. In Vorbereitung befinden sich Schadstoffuntersuchungen bezüglich der Gebäudesubstanz und der versiegelten Flächen. Aufgrund der historischen Vornutzung können zum Beispiel in den Bereichen von ehemaligen Tankstellen, Waschanlagen, Werkstätten und Schießplätzen Bodenflächen belastet sein. Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung steuert im Rahmen der Verfahren zur Aufstellung der Bebauungspläne weitere Untersuchungen und Analysen. So werden zum Beispiel auch Fragen zum Natur- und Artenschutz abgearbeitet.

Alle diese Untersuchungen sind standardmäßig in diesen Phasen von derartigen Konversionsprozessen erforderlich und gehen den notwendigen Abbruch- und Erschließungsarbeiten zeitlich voraus. Wenn alles gut läuft und der Erwerb der Grundstücke abgeschlossen ist, kann voraussichtlich im Jahr 2017 mit Abbrucharbeiten und Erschließungsmaßnahmen begonnen werden, um so Schritt für Schritt die Voraussetzungen für den Bau neuer Gebäude zu schaffen.



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