Mi., 19.10.2016

SPD-Landtagsabgeordnete aus dem Münsterland besuchen Vorzeigeprojekte Dem Wandel auf der Spur

Unterwegs in Münster und dem Münsterland (v.l.): Annette Watermann-Krass und Svenja Schulze sowie Thomas Marquardt, André Stinka und Frank Sundermann.

Unterwegs in Münster und dem Münsterland (v.l.): Annette Watermann-Krass und Svenja Schulze sowie Thomas Marquardt, André Stinka und Frank Sundermann. Foto: Dirk Anger

Münster - 

An der Mendelstraße starteten die fünf SPD-Landtagsabgeordneten des Münsterlandes ihre Tour durch die Region – nach eigenen Worten dem Wandel in den vier Kreisen und der Stadt auf der Spur.

Von Dirk Anger

Die Digitalisierung ist Pulsgeber für Wandel und Veränderung: „Wir müssen die Chancen sehen und die Risiken managen“, folgert Matthias Günnewig von der Technologieförderung Münster. Und gibt seiner überschaubaren Zuhörergruppe am Dienstagmorgen mahnend mit auf den Weg: „Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Gesellschaft weiter ist als die Debatte und vor allem die Rechtslage.“

An der Mendelstraße starten die fünf SPD-Landtagsabgeordneten des Münsterlandes ihre Tour durch die Region – nach eigenen Worten dem Wandel in den vier Kreisen und der Stadt auf der Spur. Da liegt das neu geschaffene digitale Kompetenzzentrum („Digital Hub“), das vom Land gefördert wird und die Vernetzung der digitalen Wirtschaft vorantreiben soll, als Ausgangspunkt nahe. „Schließlich wollen wir darstellen, wie das Münsterland von der SPD-geführten Landesregierung profitiert“, betont die in Münster wohnende NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Allerdings wolle man vor Ort auch zuhören, erklärt Münsters zweiter SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Marquardt, wie man Dinge nach vorne bringen könne. Im Technologiehof vernehmen die sozialdemokratischen Landespolitiker von Matthias Günnewig: „Die Digitalisierung ist angekommen, weil Menschen mit den Endgeräten umgehen können.“

Auf einem Milchbauernhof in Handorf widmet sich die Gruppe der Landwirtschaft, die mit dem Strukturwandels kämpft. „Zwei Drittel der Hofnachfolgen ist nicht gesichert, sagt Annette Watermann-Krass. Dabei sei die Ernährungswirtschaft die zweitstärkste Branche im Münsterland. Auch das Thema Abwanderung spielt eine Rolle: „Wir müssen neue Wege und Perspektiven für den ländlichen Raum aufzeigen“, erklärt André Stinka, zugleich SPD-Generalsekretär in NRW. Dass dabei auch Arbeitsplätze ein wichtiger Magnet sind, hebt Frank Sundermann hervor.



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