Fr., 28.10.2016

Frau erstochen Gievenbeck: Verdächtiger schweigt

In diesem Haus an der Gievenbecker Hensenstraße ereignete sich die Tat.  

In diesem Haus an der Gievenbecker Hensenstraße ereignete sich die Tat.   Foto: hpe

Münster - 

Auch drei Tage nach der grausamen Bluttat in einem Gievenbecker Hochhaus schweigt der Verdächtige.

Von Martin Kalitschke

Der 55-jährige Afghane, dem vorgeworfen wird, am Dienstag in einem Hochhaus an der Gievenbecker Hensenstraße seine 46-jährige Ex-Frau getötet haben, hat die Tat bislang nicht eingeräumt. Dies teilte am Freitag der Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster , Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt , mit. „Bislang hat sich der Verdächtige nicht zu den Tatumständen geäußert“, so Botzenhardt.

Zum Thema

Bluttat in Gievenbeck:  Münsteraner soll Ex-Frau mit Messer erstochen haben

Haftbefehl wegen Totschlags:  Die Trennung nicht überwunden

Mittlerweile stehe fest, dass die Messerstiche in den Oberkörper der Frau für ihren Tod verantwortlich waren. Der 55-Jährige sitzt weiter in Untersuchungshaft, die Ermittlungen dauern an.

Dem Mann wird vorgeworfen, am Dienstag in die Wohnung seiner Ex-Frau eingedrungen zu sein. Dabei soll es zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen sein, der Afghane habe dann ein Messer gezogen und auf die Frau eingestochen. Nachbarn riefen den Notarzt und die Polizei . Diese nahm den 55-Jährigen noch vor Ort fest. Schon in der Vergangenheit soll der Mann seine Familie bedroht haben.

Mehr zum Thema



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4397906?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F