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Mi., 30.11.2016

Zoo wiederholt Marketing-Aktion Zoo-Eintritt nach eigenem Gusto

An der Kasse zahlen, was man will: Der Zoo startet am Freitag seine vierte Marketingkampagne mit flexiblen Eintrittspreisen. Direktor Dr. Thomas Wilms (M.) und Sprecherin Stefanie Heeke hoffen wieder auf eine große Resonanz.

An der Kasse zahlen, was man will: Der Zoo startet am Freitag seine vierte Marketingkampagne mit flexiblen Eintrittspreisen. Direktor Dr. Thomas Wilms (M.) und Sprecherin Stefanie Heeke hoffen wieder auf eine große Resonanz. Foto: hpe

Münster - 

Ab dem 2. Dezember können Zoobesucher wieder gut einen Monat lang selbst bestimmen, welchen Eintrittspreis sie zahlen wollen. In vergangenen Jahren kamen dadurch rund 200.000 Menschen zusätzlich in den Tierpark am Aasee.

Von Helmut P. Etzkorn

Es ist ein Angebot besonders für diejenigen, die selten in den Tierpark am Aasee kommen, weil sie es sich schlichtweg nicht leisten können: Der Allwetterzoo wiederholt ab Freitag (2. Dezember) seine früher sehr erfolgreiche Marketing-Aktion „Zahl, was du willst“. Bis zum Ende der Weihnachtsferien am 8. Januar 2017 kann jeder Besucher selbst entscheiden, was ihm der Aufenthalt bei Löwe, Giraffe und Pinguin wert ist.

Als erster Zoo in Deutschland führte der Tierpark im Dezember 2012 unter Jörg Adler das unkonventionelle und für jeden erschwingliche Bezahlsystem auf Zeit ein. Bei den bislang drei Aktionen immer in den besuchsschwachen Wintermonaten kamen insgesamt rund 200.000 Menschen in den Zoo und zahlten im Durchschnitt freiwillig fünf Euro Eintritt. Vor den Toren bildeten sich Warteschlagen.

Der neue Direktor, Dr. Thomas Wilms, hofft auf eine ähnliche „Krötenwanderung in der Winterzeit“: „Wir erreichen auch Menschen, die noch nie hier waren und können sie so für unseren Zoo begeistern.“

Fotostrecke: Herbst im Allwetterzoo Münster

Vor dem Eingang werden die Besucher gebeten, die Anzahl der Personen, die Postleitzahl ihres Wohnortes und den Betrag, den sie zahlen wollen, auf einer Karte zu notieren. Name und Adresse werden nicht abgefragt. Auch Gruppen, Schulklassen, Kindergärten und Familien sind willkommen.

Der Zoo ist ab 9 und bis 17 Uhr geöffnet. Am Nikolaustag (6. Dezember) wird es ein Programm für Kinder ab dem Nachmittag geben. Der Zoo ist an diesem Tag bis abends geöffnet.

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Anfang 2017 will Wilms dann konkreter vorstellen, was er in nächster Zeit im Zoo verändern und verbessern möchte. Aktuell sind die Besucherzahlen stabil, für 2016 wird wie im Vorjahr mit rund 620.000 Gästen gerechnet.

Der freiwillige Eintrittspreis muss beim Betreten des Zoos entrichtet werden, und wer nach dem Aufenthalt noch zusätzlich spenden möchte, findet dazu Sammelboxen am Ausgang.

Obwohl möglich, hat bei den vergangenen Aktionen übrigens kaum jemand gar nichts bezahlt, bevor er in den Zoo ging.



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