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Do., 01.12.2016

Barrierefreie Verbindungen zwischen den Fachwerkhäusern Mühlenhof auf neuen Wegen

Barrierefreie Wege werden zwischen den Gebäuden auf dem Mühlenhof angelegt, berichten Baas Georg Berding (2.v.r.) und Vorstandsmitglied Dr. Markus Johow (3.v.r.)

Barrierefreie Wege werden zwischen den Gebäuden auf dem Mühlenhof angelegt, berichten Baas Georg Berding (2.v.r.) und Vorstandsmitglied Dr. Markus Johow (3.v.r.) Foto: Oliver Werner

Münster - 

Auf dem Mühlenhof wird fleißig gearbeitet: Bis zum großen Weihnachtsmarkt entstehen neue Wege zwischen den Gebäuden, und mit dem Aufbau einer Fachwerk-Remise ist begonnen worden.

Von Ralf Repöhler

Der Mühlenhof ist auf neuen Wegen unterwegs. Und das ist nach dem vergleichsweise harmonischen Müelendag durchaus wörtlich zu verstehen. Auf dem Areal des Freilichtmuseum werden neue Wege zwischen den Fachwerkhäusern angelegt. Zum ersten großen Weihnachtsmarkt am zweiten und dritten Dezember-Wochenende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Zusammengerechnet werden 60 Tonnen Material verbaut, sagt Vorstandsmitglied Dr. Markus Johow. „Die alten Wege waren abgelaufen.“ Im Herbst und Winter bildeten sich im Dauerregen Pfützen. „Uns geht es um eine barrierefreie Erreichbarkeit über die geschotterten Wege. Die Stolperfallen kommen weg“, betont der 1. Baas Georg Berding. Schließlich ist der Mühlenhof bereits für seine Behindertenfreundlichkeit ausgezeichnet worden.

Johow stieß auf ein Kiesgemisch aus den Niederlanden, das „ein gute Verdichtung zulässt“. So können auch Besucher mit Rollator oder Kinderwagen gut über das Grundstück spazieren. Das Material wird vom Tor bis zum Schulgebäude und vom Gräftenhof bis zu Webers Kotten gelegt. Zusätzlich bleibt das Kopfsteinpflaster an den Stellen, wo es liegt. „Das auszutauschen, wäre zu teuer“, sagt Johow.

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Und dann gibt noch eine Überraschung auf dem Mühlenhof: Vor fünf Jahren, im November 2011, wurde der erste Spatenstich für den Wiederaufbau der Fachwerk-Remise aus Ostenfelde vom damaligen Geschäftsführer inszeniert. Die Sparkasse steuerte damals
50 000 Euro bei – nur gebaut wurde nicht. Jetzt ist mit der Gründung begonnen worden. Im Mai soll das Dach drauf sein, sagt Johow. In der Remise auf dem Bauhofgelände sollen Fuhrwerke untergestellt werden, sie soll auch als Lagerplatz dienen.

Die Remise am Tor ist mit Baustützen temporär unterstützt worden, nachdem die Standsicherheit aller Gebäude auf dem Hof überprüft wurde. Sie soll im Frühjahr überarbeitet werden.

Fotostrecke: Malerischer Mühlenhof



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