Mi., 01.03.2017

Fahrwegtechnikmesse IAF Messe lockt Besucher aus der ganzen Welt an

Tausende Besucher aus aller Welt kommen alle vier Jahre zur Fahrwegtechnikmesse IAF. Rund um die Halle Münsterland werden spektakuläre Schienenfahrzeuge präsentiert.

Tausende Besucher aus aller Welt kommen alle vier Jahre zur Fahrwegtechnikmesse IAF. Rund um die Halle Münsterland werden spektakuläre Schienenfahrzeuge präsentiert. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Ende Mai findet wieder die Fahrwegtechnikmesse IAF in Münster statt. Mehr als 200 Aussteller sowie Besucher aus der ganzen Welt werden erwartet.

Von Martin Kalitschke

Wer zwischen dem 30. Mai und dem 1. Juni in Münster ein Hotelzimmer buchen will, hat schlechte Karten. Denn nicht nur in der Stadt selbst sind die Hotels mittlerweile nahezu komplett ausgebucht – „sondern auch bis weit ins Münsterland, in Osnabrück und in Hamm“, berichtet Tobias Hertel, Sprecher der Halle Münsterland. In der Halle werden Ende Mai zwischen 20 000 und 25 000 Besucher aus der ganzen Welt erwartet, wenn zum 27. Mal die Messe „Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik“ (IAF) stattfindet.

Mehr als 200 Aussteller aus 18 Ländern haben bereits ihre Teilnahme zugesagt, berichtet Judith Kentischer vom Verband deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI), der die Messe – die weltweit größte in diesem Geschäftsfeld – organisiert. „Damit steht bereits jetzt fest, dass die Teilnehmerzahl über der von 2013 liegen wird.“

Mehr Geldeinnahmen durch Messebesucher und Imagegewinn für Münster

Auf 15 000 Quadratmetern Hallenfläche, 6000 Quadratmetern Freifläche und über 3000 Metern Gleisen werden die Neuheiten aus den Bereichen Schienentechnik und Gleisoberbau präsentiert. „Alle namhaften Unternehmen, die auf diesem Gebiet forschen, entwickeln, produzieren oder zuliefern, sind als Aussteller und Besucher vertreten“, sagt Kentischer. Sie betont, dass nicht nur Fachbesucher willkommen sind, sondern auch andere Interessierte, der Eintritt ist frei, Anmeldung ist ab sofort möglich.

Die Stadt profitiert stark von der Messe, sagt Petra Panske vom Münster-Marketing. „Rein rechnerisch gibt jeder Teilnehmer an den drei Tagen 500 Euro in Münster aus – für Taxi, Essen, Einkäufe.“ Experten nennen solche Ausgaben, die im Umfeld von Kongressen, Messen und anderen Veranstaltungen gemacht werden, „Umlaufrendite“. Hinzu komme der Imagegewinn für die Stadt, wenn Besucher aus den USA, China oder Russland in ihrer Heimat begeistert von Münster berichten.

Das Areal rund um die Halle Münsterland sei der ideale Standort für die Messe, betont VDEI-Mitarbeiterin Kentischer. Die Maschinen, die gezeigt werden, können direkt bis aufs Ausstellungsgelände fahren. „Das gibt es so nur noch in Berlin – doch dort wären die Kosten deutlich höher“, betont sie. Für den VDEI stehe daher bereits jetzt fest: „Auch die kommenden Messen werden in Münster stattfinden.“



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