Fr., 19.05.2017

Juwi-Fest 2017 Kontrastreiche Musikmischung im Innenhof des Juridicums

JuWi-Festival 2017. Foto: Oliver Werner

Gute Stimmung beim Juwi-Fest in Münster. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Zum mittlerweile 43. Mal fand das JuWi-Festival am Juridicum in Münster statt. Ganz traditionell, an einem Donnerstagabend im Frühsommer, trotzten Musikliebende dem anfänglich schlechten Wetter und wurden nicht nur mit satten Beats belohnt.

Von Eva Paetow

Es herrschte richtig gute Stimmung und Feierlaune, denn mehrere Tausend Festival-Besucher feierten nach Kräften. Pünktlich um 18 Uhr öffneten sich die Pforten des Geländes und das „Sean Koch Trio“ aus Südafrika heizte als erstes ordentlich auf der Hauptbühne ein.

Band „Razz“

Immer im Wechsel wurde die Hauptbühne und der Innenhof bespielt. Richtig voll wurde es dann um 20 Uhr, als die Emsländer Band „Razz“ mit ihrem alternativen Indierock selbst die bequemsten Wiesensitzer zum ausgelassenen Tanzen animierte. „Razz haben die Bühne absolut gerockt“, fand Philipp Cirkel, Linguistikstudent aus Münster.

Fotostrecke: Juwi-Fest 2017

KID OK (von OK KID Soundsystem)

Einen richtigen Lacher schaffte „KID OK“ (von OK KID Soundsystem), als er sich mit den Worten „Hallo, wir sind Alex Clare“ vorstellte. „Nein Spaß, wir sind OK KID“, stellte er aber sogleich richtig und rappte danach vom Warten auf Endorphine und Unterwasserliebe. Durch die spontane Einladung sei er „aus dem Prozess des Songschreibens gerissen worden“. Was ihn angesichts der feiernden Meute aber wohl darüber hinweg getröstet haben mag. Der Musiker war kurzfristig für den geplanten Headliner Alex Clare eingesprungen, der wegen einer Ohreninfektion absagen musste.

Gamper & Dadoni

Je später der Abend, umso feuriger die Lightshows: „Gamper & Dadoni“, zwei DJs aus Hamburg, heizten im Innenhof ordentlich ein und machten den Tanzenden das schönste Kompliment: „Münster ist die krasseste Stadt vom Publikum her. Wir schwören es!“ Lauter Jubel und Applaus waren der Dank. Ein Highlight des Abends war definitiv ihre Coverversion von Daft Punk`s „One More Time“.

Berliner Rockband „Milliarden“

Rockig wurde es zum Abschluss noch einmal auf der Hauptbühne, auch Aa-Bühne genannt. Die Berliner Rockband „Milliarden“ stellte einen Kontrast zur House-Musik aus dem Innenhof dar, sorgte aber für eine abwechslungreiche Musikmischung am Abend.

Saint WKND

Fast traditionell schloss „Saint WKND“ das Festival im Innenhof ab. Auch im letzten Jahr war der Münchner der Abschlussgig und brachte die Besucher noch einmal richtig zum Tanzen mit seinen Indie-Hits.

Ab 23 Uhr fand im Skaters Palace die Aftershow-Party statt - für alle, die den Abend nicht enden lassen wollten.



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