Di., 13.06.2017

Mordprozess gegen afghanischstämmigen Mann Staatsanwalt fordert Lebenslänglich

 

 

Münster - 

(aktualisierte Fassung von 11.23 Uhr) Der Staatsanwalt hat im Mordprozess gegen den afghanisch-stämmigen Mann, der in Gievenbeck im Oktober 2016 seine von ihm getrennt lebende Ehefrau getötet hat, eine lebenslängliche Freiheitsstrafe gefordert. Das Gericht soll außerdem die besondere Schwere der Schuld feststellen.

Von Karin Völker

Die Nebenklägerin schloss sich den Forderungen in vollem Umfang an. Sie hatte früher das Opfer als Anwältin unterstützt, die Scheidung von ihrem Mann zu erreichen. Der Angeklagte brach unter Weinkrämpfen zusammen.

Die Verteidigung plädierte auf Totschlag. Bei einem solchen Urteil liegt das Strafmaß zwischen einem und zehn Jahren Freiheitsstrafe.

Das Urteil soll am kommenden Montag (19. Juni) gesprochen werden.

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