Mo., 19.06.2017

Kaufleute der Hammer Straße feiern „Mittsommer“ Hammer Straße: Roter Teppich ausgerollt

Unterhaltung bot der „Mittsommer“ unter anderem mit zehn kleinen Musikgruppen, die ihren Platz von Geschäft zu Geschäft wechselten. Rikscha-Fahren und Kinderschminken waren umsonst. Für die Werbung hatte die Gemeinschaft der Kaufleute bunte Faltblätter mit dem Zeitplan der Live-Musik und allen weiteren Aktionen drucken lassen.

Unterhaltung bot der „Mittsommer“ unter anderem mit zehn kleinen Musikgruppen, die ihren Platz von Geschäft zu Geschäft wechselten. Rikscha-Fahren und Kinderschminken waren umsonst. Für die Werbung hatte die Gemeinschaft der Kaufleute bunte Faltblätter mit dem Zeitplan der Live-Musik und allen weiteren Aktionen drucken lassen. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Kaufleute der Hammer Straße feierten an verschiedenen Standorten den „Mittsommer“.

Von Klaus Möllers

„Vor 15 Jahren war hier fast nichts“, meint Detlef Bertling. Natürlich existierten Geschäfte und es wurde eingekauft. Mittlerweile habe das „Umfeld Hammer Straße“ aber „eine andere, bessere Qualität“ bekommen, sagt er. „Viele Familien mit Kindern“, lebten jetzt hier rundum, ergänzt Bertlings Ehefrau Heike. „Früher sah man das nicht.“

Die Mittfünfzigerin wohnt „schon ihr ganzes Leben“ nahe der Hammer Straße, wie sie sagt und bewertet den „Mittsommer“, der am Samstag nahezu vor ihrer Haustür stattfand, als „sehr gute Sache“. Die Aktions- und Werbegemeinschaft bot erneut Aktionen an, die Kundschaft anlocken sollte: zehn klein instrumentierte Bands, die im Wechsel vor Geschäften spielten, Snack- und Getränke-Stände vor der St.-Joseph-Kirche und Salsa-Tanzen für jedermann am Abend. Ferner gab es kleine Aktionen wie Waffelbacken, Kinderschminken und kostenlose Rikscha-Fahrten.

Die Kaufleute hatten sichtbar mehr Aufwand betrieben als im vergangenen Jahr. Mit 19 Standorten allein für die Live-Musik (statt zuletzt acht) sowie diversen weiteren Geschäften, die ihre Öffnungszeiten auf bis zu 20 Uhr ausdehnten, wirkte der gemeinsame Auftritt zwischen Augustastraße und Kreisverkehr einheitlicher und zusammenhängender.

Fotostrecke: Mitsommer an der Hammer Straße - ein Mix aus Musikkultur, Shoppen und Geselligkeit

Welcher Laden, welche Apotheke oder welcher Dienstleister dabei waren, ließ sich leicht an einem „roten Teppich“ erkennen, der vom Bürgersteig bis zur Ladenschwelle führte. Die meiste Aufmerksamkeit erfuhren jene Orte, an denen sich gerade das meiste Publikum wegen der Live-Musik versammelte und natürlich der Kirchenvorplatz.

„Wir sind sehr zufrieden. Es haben wohl so viele aus der Werbegemeinschaft mitgemacht, weil sie in den vergangenen Jahren gesehen haben, dass die Sache gut ankommt“, resümierte Andrea Többen für den Verein.

Detlef Bertling sieht den „Mittsommer“ für sich auch aus folgendem Blickwinkel: „Die mittel- und höherpreisigen Geschäfte sollten wieder auffälliger werden. Sie sind für die Qualität des Umfelds wichtiger als Ein-Euro-Läden.“



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