Di., 22.08.2017

Stadtwerke: Kundin Claudia Ratering ist sauer Ohne Lastschrift höhere Gebühren

Eine Stadtwerke-Kundin ist sauer: Weil sie keinen Lastschrift-Einzugsauftrag geben will, wird sie zusätzlich zur Kasse gebeten.

Eine Stadtwerke-Kundin ist sauer: Weil sie keinen Lastschrift-Einzugsauftrag geben will, wird sie zusätzlich zur Kasse gebeten. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Claudia Ratering, langjährige Kundin der Stadtwerke, ist sauer auf den städtischen Energie-Dienstleister. Weil sie den Stadtwerken keinen Lastschrift-Einzugsauftrag zur Zahlung der Abschläge und Rechnungen für Wasser, Strom und Gas geben will, wird sie zusätzlich zur Kasse gebeten und muss pro Jahr zwölf Euro zusätzlich bezahlen.

Von Helmut Etzkorn

Ratering: „Weil ich ungern anderen Zugriff auf mein Konto gewähren will, habe ich das Lastschriftverfahren nie genutzt. Jetzt mit der Verlängerung meines auslaufenden Vertrages erhielt ich das Lastschrift-Angebot. Hintenrum und heimlich wird uns auf diese Weise das Geld aus der Tasche gezogen. Kundenfreundliches Geschäftsgebaren sieht anders aus.“

Stadtwerke-Sprecher Florian Adler berichtet von einer „flexiblen Produktgestaltung für Strom und Erdgas“. Wer den Stadtwerken ein Lastschriftmandat erteile, zahle im Monat einen Euro weniger als Kunden, die Barzahlung oder Überweisung nutzen wollten.

Adler: „Durch diese Zahlungsarten entsteht uns ein höherer Aufwand, der mit dem einen Euro im Monat abgedeckt ist und so nicht auf alle Kunden umgelegt wird.“ Und wer seinen Geschäftsverkehr mit den Stadtwerken online erledigen möchte, spare ebenfalls einen Euro.

Claudia Ratering ist trotzdem Stadtwerke-Kundin geblieben und zahlt den einen Euro zusätzlich im Monat.



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5092935?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F