Fr., 15.09.2017

Münster Bundesweiter „Park(ing) Day“

Beim „Park(ing) Day“ verwandeln Engagierte in vielen Städten Auto-Parkplätze für ein paar Stunden in Räume, die ihnen besser gefallen: Sitzecken, Cafés, Spielplätze, Minigärten und temporäre Radspuren. Der ADFC, einer der Aktionspartner, fordert einen stärkeren Vorrang für Radfahrer, Fußgänger und den öffentlichen Personennahverkehr vor dem Autoverkehr, deutlich höhere Finanzmittel des Bundes, Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit sowie verbindliche Qualitätsstandards für Radwege.

Bei seinen Forderungen sieht der ADFC einen Rückhalt in der Bevölkerung und bezieht sich auf eine repräsentative Umfrage „Platz für Begegnungen“, die vom Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag des ADFC im August dieses Jahres unter 1090 Bürgern ab 14 Jahren durchgeführt wurde. Danach wünschen sich 87 Prozent der Bundesbürger mehr Platz für Begegnungen, Rad- und Fußverkehr. Die Hälfte von ihren will laut Umfrage diese Veränderungen zulasten der Autoverkehrs. -hö-



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