Mo., 18.09.2017

Initiative Prozessionsweg Lichterweg zum Weißen Kreuz

Symbole und Lichtbilder werden von einigen Gruppen am Wegesrand gestaltet.

Symbole und Lichtbilder werden von einigen Gruppen am Wegesrand gestaltet. Foto: Privat

Münster - 

Sanft flackerndes Kerzenlicht in freier Natur: diese Kombination steht bei vielen Menschen für eine ganz besondere Atmosphäre. Davon gibt es reichlich am Samstag (23. September), wenn der Prozessionsweg von Sankt Mauritz auf der Strecke von der Kreuzung Eugen-Müller-Straße/Ecke Mauritz Lindenweg bis zum Weißen Kreuz wieder als Lichterweg erstrahlt.

Viele Mitwirkende werden mit über 3000 Kerzen in farbigen Windschutzbechern, Flammschalen, Fackeln und anderen Behältnissen den Weg säumen, sodass dieser sich wie ein Leuchtband in der Dunkelheit abzeichnet. Andere freiwillige Gruppen werden mit den Kerzen auf dem Grünstreifen Symbole und Lichtbilder gestalten, heißt es in einer Pressemitteilung, Auch die Brücke über den Kanal wird im Lichterschein von Papierlaternen und Kerzen einen ganz eigenen Reiz entfalten. Dazwischen werden unter den Bäumen der Allee verschiedene Musikgruppen aufspielen mit Klängen von Klassik, Jazz bis zu sphärischer Musik und besondere Eindrücke in der lichtgeschmückten Dunkelheit vermitteln.

Den Abschluss und Höhepunkt wird der Lichterweg am Weißen Kreuz finden, wo das spätbarocke Kunstwerk mit Lichtinstallationen wieder „ins Licht gerückt“ wird. Wie bereits bei den vor acht und vier Jahren stattgefundenen Lichterwegen werden die Bewohner des benachbarten alten Hofes vor ihrem Haus für die Besucher eine „Lightbar“ einrichten.

Nun hoffen die Veranstalter auf mildes Wetter, damit die Windlichter ungestört brennen können und wieder Tausende von Besuchern, leise staunend und verzaubert von Licht und Klängen, den Prozessionsweg in der Dunkelheit einmal ganz neu erleben können.

Vereinsziel der Initiative Prozessionsweg e.V. ist es, den alten Pilgerweg nach Telgte als besonderes Kulturgut mit jährlichen Veranstaltungen ins Bewusstsein der Münsteraner zu bringen. Weitere Informationen über die kostenlose Veranstaltung gibt Elisabeth Hemfort von der Initiative unter ✆ 1 31 36 73.

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