Di., 19.09.2017

Sommerempfang der CDU Bewegende Rede von Norbert Lammert: „Demokratie ist kein Normalzustand“

Norbert Lammert erhielt von Sybille Benning ein seltenes Faksimile des Westfälischen Friedensvertrags; rechts im Bild CDU-Kreisvorsitzender Josef Rickfelder.

Norbert Lammert erhielt von Sybille Benning ein seltenes Faksimile des Westfälischen Friedensvertrags; rechts im Bild CDU-Kreisvorsitzender Josef Rickfelder. Foto: Gunnar A. Pier

Münster - 

Mit einer bewegenden Rede appellierte am Dienstag Bundestagspräsident Norbert Lammert, die Demokratie nicht als „Normalzustand der Geschichte“ zu betrachten und vom Wahlrecht am kommenden Sonntag Gebrauch zu machen. 

Von Claudia Kramer-Santel

Er sprach im Rahmen des Sommerempfangs der CDU in der Kapelle am Friedenspark über die Herausforderungen, vor der die Politik in den kommenden Jahren stehen wird, versäumte es aber auch nicht, den Einsatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu loben.

„Nie war das Ansehen Deutschlands größer als heute“, erklärte er. CDU-Bundestagsabgeordnete Sybille Benning hatte zuvor Lammert, der nach zwölf Jahren sein Amt abgeben wird, für seinen feinsinnigen und leidenschaftlichen Einsatz für die Demokratie gedankt. Sie übergab ihm eine seltene Faksimile-Ausfertigung des französischen Vertrags zum Westfälischen Frieden.

Fotostrecke: Norbert Lammert unterstützt Sybille Benning im Wahlkampf

„Es gibt wenige Städte, die ich so zu kennen glaube wie Münster. Meine Frau hat hier studiert“, verriet Lammert am Rande. Er versprach, künftig öfter zu kommen und ließ sich zum Abschluss von Benning den Steg von Ayşe Erkmen im Hafen zeigen.



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