Mo., 25.09.2017

Von Olberg rückt nicht nach Schiller auf der Warteliste – SPD ohne Chance

Robert von Olberg (SPD) hat es nicht geschafft.

Robert von Olberg (SPD) hat es nicht geschafft. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Der münsterische AfD-Direktkandidat Martin Schiller hat es nicht geschafft, in den Deutschen Bundestag einzuziehen. Zugleich aber hat er gute Chancen, demnächst ein Mandat zu bekommen. Denn den Einzug verpasste er denkbar knapp.

Von Klaus Baumeister

Mit einem Ergebnis von 9,5 Prozent – bezogen auf Nordrhein-Westfalen – kann der AfD-Landesverband 15 Kandidaten von der so genannten Reserveliste nach Berlin schicken. Schiller steht auf Platz 16. Er kommt zum Zuge, wenn einer der 15 AfD-Bundestagsabgeordneten aus NRW in den kommenden Monaten oder Jahren aus dem Bundestag ausscheidet.

Keine realistische Chance hat derweil der SPD-Bewerber Robert von Olberg auf absehbare Zeit als Nachrücker. Er belegt Platz 33 der Liste. Bei den Sozialdemokraten aus NRW, die ein Bundestagsmandat erhielten, reicht die Liste bis Platz 17.

Noch viel schlechter sieht es für Jörg Berens von der FDP aus. Er steht auf Platz 42 der Liste, „gezogen“ hat die Liste der FDP bis Platz 20.

Neben Sybille Benning (CDU), die das Direktmandat errungen hat, sind die Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink (Grüne) und Hubertus Zdebel (Linke) über die Landeslisten in den Bundestag eingezogen.

 

 

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