Do., 28.09.2017

Neuer Service der Stadt Am Computer zum Baugrundstück

Neuer Service der Stadt: Am Computer zum Baugrundstück

Foto: Colourbox.de

Münster - 

Ein neuer Service des städtischen Amtes für Immobilienservice unterstützt Bauwillige bei der Bewerbung um ein städtisches Grundstück. Mehr noch: Der gesamte Prozess von der Bewerbung bis zur Vergabe des Baugrunds nach familienfreundlichen Aspekten läuft online über das Stadtportal und kommt nahezu ohne Papier aus, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

„So können wir die Grundstücke schneller an die Bauwilligen vergeben“, bringt es Andreas Nienaber, Leiter des Amtes für Immobilienmanagement, auf den Punkt.

Erstmals läuft das digitale Verfahren bei der Vergabe von Flächen im Baugebiet Malteserstraße in Hiltrup. Mit dem  Vermarktungsbeginn in diesen Tagen sind alle Fakten – Lage und Größe der Grundstücke, Haustypen, Vergabekriterien, Preise – unter  www.stadt-muenster.de/immobilien abrufbar. Pläne veranschaulichen Details der Zuschnitte, sodass zeitraubendes Anfordern und Verschicken von Exposés entfallen. 

Die Bewerbungen um Baugrund sind online möglich und ersetzen nach Angaben der Stadt die alten handausgefüllten mehrseitigen Vordrucke. Damit alles rechtssicher bleibt, muss allerdings das Bewerbungsformular unterschrieben und an die Stadt gesandt werden. 

Städtischer Baugrund wird nach sozialen Kriterien vergeben,  Einkünfte spielen neben weiteren Förderaspekten eine Rolle. Bei Weitem übersteigt die Nachfrage nach erschwinglichen Grundstücken in Münster das Angebot. Andreas Nien­aber: „Darum ist es uns sehr wichtig, dass die Vermarktung so schnell wie möglich über die Bühne geht. Der neue Service unterstützt dabei, ist deutlich bürgerfreundlicher und dazu effizienter.“

„Auch fordern wir die Einkommensbelege erst in einem zweiten Schritt an, um zielgerichteter die Prüfungen vornehmen zu können. Dies wird den Prozess beschleunigen und schlanker machen“, erläutert Markus Hengstmann, Projektleiter  aus dem Immobilienmanagement. Erst im Bedarfsfall müssen Interessierte das Einkommen offenlegen, denn  unmittelbar vor dem Zuschlag werden die Nachweise erforderlich.  



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