Fr., 29.09.2017

Erstes Burger-Festival in Münster Burger als kulinarische Kunstwerke

Kanadisches Angus-Rind-Geschnetzeltes im Brötchen: Koch Ralf Winkelmann und Fleischsommelier Martin Hesterberg zeigen, wie Burger veredelt werden können.

Kanadisches Angus-Rind-Geschnetzeltes im Brötchen: Koch Ralf Winkelmann und Fleischsommelier Martin Hesterberg zeigen, wie Burger veredelt werden können. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Burger-Kreationen mit Pfiff und erhöhtem kulinarischen Anspruch wetteifern bei Münsters erstem Burger-Festival am Hawerkamp um die Gunst der Gäste. Die küren mit ihrer Stimme am Ende den besten Burger.

Von Karin Höller

Es sind Burger-Kreationen mit Pfiff und erhöhtem kulinarischen Anspruch, mit denen 23 Anbieter aus der Region und ganz Deutschland auf Münsters erstem Burger-Festival um die Gunst der Kunden buhlen. Marieke Wilde gehört zu jenen, die bereits am frühen Freitagabend kurz nach der Eröffnung des dreitägigen Schlemmerfests am Hawerkamp herzhaft in einen extravaganten Burger mit frisch gebratenem Rindergeschnetzeltem vom kanadischen Angus-Rind mit Craft-Beer-Sauce und Kraut beißt.

„Ich finde es spannend, etwas Besonderes zu probieren“, schwärmt sie, „hier gibt es Spartengerichte, die sich im Restaurant wahrscheinlich nicht lohnen.“ Und während sie genussvoll schmaust, gibt Fleischsommelier Martin Hesterberg Auskunft über artgerecht gehaltene Tiere, die er direkt vor Ort einkauft, wie er sagt. Die Festivalbesucher haben bei fetten Beats im Hintergrund die Qual der Wahl: Rindfleisch mit Rucola, Mungobohnen, Barbecue- und Dijonsoße, Truthahn mit Kraut oder lieber Fischers Fritz mit gegrilltem Lachsfilet, Orangen-Fenchel-Blattsalat und Ricotta-Majo? Oder wäre eher die vegetarische Variante mit Grillkäse, Anti-Pasti-Gemüse und Honig-Senf-Sauce die erste Wahl?

Fotostrecke: Münsters erstes Burger-Festival

Jonas Barthel sondiert mit seinen Freunden zunächst das große Angebot. Die erste Wahl soll die richtige sein. „Denn nach einer ordentlichen Portion wird´s beim zweiten Burger wahrscheinlich schon schwieriger.“

Mit dem erklärten Ziel, ordentlich zuzulangen, sind Jens und Jonas im Karohemd und Krachledernen vorbeigeschneit. „Wir stärken uns, bevor wir weiter aufs Oktoberfest ziehen“.

Unter Burger-Fans ist dieses Festival bereits seit Tagen Gesprächsthema auf Facebook. „Burger mag jeder, isst jeder“, sagt Veranstalter Max Sollmann von der Eventmanagementfirma Ruhrpol, dessen Konzept der „Street Food-Märkte“ am Hafen und am Hawerkamp in den vergangenen Jahren bereits aufgegangen sei. „Warum also nicht einmal den Fokus ganz auf Burger legen?“ Den Besten können die Besucher übrigens beim dreitägigen Festival, das bis Sonntagabend läuft, noch nominieren, erklärt Sollmann.

Wem die Burger am Ende zu viel werden, kann auch bei Hotdog, Eis und Süßigkeiten zulangen. Allerdings können die Kreationen dieser Anbieter nicht am Wettbewerb teilnehmen, wie Max Sollmann betont. „Denn schließlich handelt es sich ja um ein Burger-Festival.“ Guten Appetit.



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