Mo., 02.10.2017

Maximo Park im Jovel Beste Indie-Laune zum Tourabschluss

Die britischen Indie-Rocker von Maximo Park verbreiteten zum Abschluss ihrer Deutschland-Tournee beste Laune im Jovel.

Die britischen Indie-Rocker von Maximo Park verbreiteten zum Abschluss ihrer Deutschland-Tournee beste Laune im Jovel. Foto: vdb

Münster - 

„Lasst uns so tun, als ob Samstag wäre“, rief Paul Smith das Publikum auf. Egal ob am Montag Brückentag oder nicht – das jubelnde und tanzende Jovel zeigte keine Spur von Sonntagsmüdigkeit. Denn die britischen Indie-Rocker von Maximo Park verbreiteten zum Abschluss ihrer Deutschland-Tournee beste Laune.

Von Maximilian den Benken

Sänger Smith ging voran, er packte die Sprungfedern aus und tanzte mit dem Mikrofonständer. Seine Bandkollegen konzentrierten sich derweil mit Erfolg darauf, die gut gefüllte Halle mit dem knackigen und groovigen Sound zu fluten. Das Quintett aus Newcastle präsentierte das im April veröffentlichte sechste Studioalbum „Risk to Exist“.

Insbesondere die Singleauskopplungen „What Equals Love“ und „Get High“ kamen sehr gut an. Neben diesen Mitsing-Hits zeigten die Briten auch die komplexeren und gefühlvollen Pop-Songs von der neuen Scheibe, die zudem auch mit politischen Texten aufwartet.

„Es ist die letzte Nacht unserer Tour, wir versuchen, so viele Songs wie möglich zu spielen“, versprach Smith zu Beginn. Zuvor hatte die junge Alternative-Pop-Band Flawes die Halle mit ruhigeren Klängen etwas aufgewärmt. Selbstverständlich brachten Maximo Park dann auch all die mit eindringlichen Melodien versehenen Songs ihrer ersten Alben. „Our Velocity“ samt Synthi-Spektakel und Robotertanz-Einlagen von Smith und zum Abschluss der berühmte Indie-Hit „Books from Boxes“ durften nicht fehlen.

Durchgängig zeigten Maximo Park ihre Professionalität aus nunmehr 14 Bandjahren: Duncan Lloyds präzise Gitarrenriffs harmonierten mit Lukas Wooller am Keyboard und Drummer Tom English.

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Der zuvor nur als Live-Bassist eingesetzte Paul Rafferty hatte nun auch erstmals an dem Studioalbum mitgewirkt. Nach frenetischen Pfiffen und Applaus rockte die Zugabe dann noch mit den beiden frühen Erfolgs-Singles „Girls who play guitar“ und „Apply some pressure“.



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