Di., 03.10.2017

Investitions- und Ausbau-Programm 80 Millionen Euro: Vorfahrt für Schul- und Kitabau

Die neue Mensa an der Gesamtschule Mitte ist schon eingeweiht (großes Foto) die Sporthalle und der Trakt für die Oberstufe sind noch im Bau, ausgebaut und teilweise neu gebaut wird auch an der Dreifaltigkeitsschule (kleine Fotos von oben), am Schulzentrum Kinderhaus und eine Kita an der Hermannschule.

Die neue Mensa an der Gesamtschule Mitte ist schon eingeweiht (großes Foto) die Sporthalle und der Trakt für die Oberstufe sind noch im Bau, ausgebaut und teilweise neu gebaut wird auch an der Dreifaltigkeitsschule (kleine Fotos von oben), am Schulzentrum Kinderhaus und eine Kita an der Hermannschule. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Die Ausbauplanung für Schulen und Kitas haben im Arbeitsprogramm des städtischen Immobilienmanagements für 2018 hohe Priorität. Ein großer Teil der rund 80 Millionen Euro Investitionen sind im Haushalt für neue Schulen und Kindertagesstätten sowie Schulerweiterungen reserviert, berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung.

Auf der Agenda stehen für 2018 der erste Spatenstich für eine neue Grundschule plus Kita in Wolbeck, der Ausbau der Dreifaltigkeitsschule am Friesenring oder auch das energetische Sanierungspaket, das für das Gymnasium Paulinum geschnürt wird, einem typischen Schulgebäude aus den 1950er-Jahren.

Großprojekte in Arbeit

Nicht zu vergessen sind bereits laufende Bau- und Großprojekte, die im kommenden Jahr fortgeführt werden:  Münsters Gesamtschule Mitte steht mit dem letzten Bauabschnitt (Zweifachsporthalle und Unterrichtsgebäude für die Oberstufe) vor ihrer Fertigstellung, das gleiche gilt für die Kita Hermannschule im Südviertel.

"Gut für die Zukunft aufgestellt"

Für das Schulzentrum in Kinderhaus und die Sporthalle am Pascalgymnasium sollen die Architektenwettbewerbe starten, für zwei Kitas im Stadtteil Angelmodde die Planungsphase. Und die Arbeiten für die zweite städtische Gesamtschule laufen weiter auf Hochtouren.

Am Stadthaus 1 verlagert sich die Großbaustelle zum Hochhaus. Hier geht es mit der Sanierung der Büros sowie der Kantine in den zweiten Bauabschnitt. „In diesem gewaltigen Arbeitsprogramm bilden sich die Herausforderungen der  wachsenden Stadt ab“, so Matthias Peck, Beigeordneter für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit.  „Wir wollen Schritt halten mit der steigenden Einwohnerzahl. Münster soll vor allem mit erheblichen Investitionen in Bildung, Erziehung und Schule gut für die Zukunft aufgestellt sein.“

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Weitere Grundstücksausschreibungen sind vorgesehen mit dem Ziel der Errichtung von Kitas und Wohnen in einem Gebäude sowie für gemeinschaftliche Wohnformen. „Im Segment des Geschosswohnungsbaus werden die Grundstücke zum Festpreis ausgeschrieben. Derjenige Investor erhält das Grundstück, der die geringste Startmiete anbietet. So wird sichergestellt, dass das Gebotsverfahren unmittelbar dem späteren Mieter zu Gute kommt und nicht unnötig den Bodenmarkt weiter anheizt“, betont Stadtrat Matthias Peck.

Wärmeverbrauch reduziert

Mehrere ganzheitliche, energetische Sanierungen und  Investitionen in Anlagentechnik haben sich in den letzten Jahren ausgezahlt, so der städtische Energiebericht, der dem Rat nun vorgelegt wird. An vielen der insgesamt 500 städtischen Gebäudestandorten, darunter Schulen, Turnhallen und Verwaltungen, konnte besonders der Wärmeverbrauch reduziert werden. Auch in den nächsten Jahren werden weitere Sanierungen durchgeführt.



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