Mi., 04.10.2017

Gespräche über städtisches Wachstum Viele Interessenten für Bima-Flächen

Sie vertreten die Interessen Münsters bei der „Expo Real“ in München (v.l.): Stadtbaurat Robin Denstorff, Wohnungsdezernent Matthias Peck und Kämmerer Alfons Reinkemeier.

Sie vertreten die Interessen Münsters bei der „Expo Real“ in München (v.l.): Stadtbaurat Robin Denstorff, Wohnungsdezernent Matthias Peck und Kämmerer Alfons Reinkemeier Foto: kb

München - 

Stadtbaurat Robin Denstorff, Wohnungsdezernent Matthias Peck und Kämmerer Alfons Reinkemeier vertreten Münsters Interessen auf der „Expo Real“.

Von Klaus Baumeister

„Nirgendwo treffe ich so viele Münsteraner aus der Bau- und Immobilienbranche wie bei der ,Expo Real’ in München.“ Das ist auch der Grund, weswegen Münsters Wohnungsdezernent Matthias Peck in diesem Jahr zum zweiten Mal zu der großen Immobilien- und Standortmesse gereist ist.

Ihre Premiere erleben derweil Münsters neuer Stadtbaurat Robin Denstorff sowie Kämmerer Alfons Reinkemeier, wobei Letzterer Wert auf die Feststellung legt, „dass ich in meiner Funktion als Geschäftsführer der Konvoy hier bin“. Konvoy ist ein Tochterunternehmen der Stadt Münster, das sich um die künftige Vermarktung der Kasernenflächen in Gievenbeck und Gremmendorf kümmern soll.

Noch kann die Stadt nicht über die Flächen verfügen, die sich aktuell im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) befindet. Reinkemeier führt aber bereits Gespräche mit Wohnungsunternehmen, um auf den Tag vorbereitet zu sein, an dem der Kaufvertrag unterzeichnet wird. Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen habe er großes Interesse daran, „dass wir die Flächen möglichst schnell weiter verkaufen können“. An Interessenten jedenfalls mangele es nicht.

Matthias Peck will sich derweil in München mit Bauexperten treffen, die sich auf das Thema „Bauen mit Holz“ konzentriert haben, ein in Münster „noch völlig unterentwickeltes Feld“.

Ein weiteres Thema, um das sich viele Gespräche drehen, ist das münsterische Konzept der „sozial gerechten Bodennutzung“. Das bedeutet, dass bei der Aufstellung von Bebauungsplänen jeweils mindestens 30 Prozent Sozialwohnungen ausgewiesen werden müssen. Das Interesse anderer Kommunen an diesem Konzept sei „riesig“, so der Dezernent.

Stadtbaurat Denstorff kennt die „Expo Real“ noch von seinen früheren Zeiten, als er in Remscheid und Rheinbach arbeitete. Bei ihm drehen sich viele Gespräche um die Frage, wie man das „Wachstum Münsters“ städtebaulich möglichst optimal gestalten könne.



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