Mi., 04.10.2017

Überraschte Autofahrer Ahnungslos am Giro entlang

Während die Radrennfahrer über das Pflaster flitzten, war der Kraftfahrzeugverkehr vielerorts dagegen lahmgelegt.  

Während die Radrennfahrer über das Pflaster flitzten, war der Kraftfahrzeugverkehr vielerorts dagegen lahmgelegt.   Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Der Giro hat den Straßenverkehr zwei Tage zum Teil massiv gestört. Am Montag vor dem Rennen überraschten die Aufbauarbeiten viele Autofahrer.

Von Stefan Werding

Rechtzeitige Hinweise auf die um 15 Uhr beginnenden Arbeiten und entsprechende Schilder kamen offenbar gegen Brückentagsbummel und Schönwettergäste nicht an. So beklagt Jutta Hebing gegenüber unserer Zeitung, dass das Rennen „über Stunden einen kompletten Landstrich lahmlegt“. Sie sei mit vielen Pkw über zwei Stunden im Kreis geschickt worden. Der Hinweis auf die gesperrte Durchfahrt Gelmer helfe wenig, wenn es an Gelmer vorbei auch nicht geht.

Eine Schülerin, die ehrenamtlich als Streckenposten im Einsatz war, lässt sich von ihrem Vater per SMS Kartenmaterial schicken, um genervten Autofahrern helfen zu können. Das überrascht Rennorganisator Rainer Bergmann: Die Ordner seien „umfangreich“ geschult worden. Zusätzlich seien sie mit Karten versorgt worden. „Die Ordner bekommen dort, wo es sinnvoll ist, Umleitungskarten,“ betont er.

Jens Kanneberg hat davon nichts gespürt: „Ich arbeite in der Pflege, kam kaum zu Patienten und anschließend nicht nach Hause. Durfte mich dann auch noch von völlig ahnungs- und orientierungslosen Streckenposten und Polizisten vollquatschen lassen.“

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