Sa., 07.10.2017

Informanten für Schülerinnen und Schüler IHK ehrt Ausbildungsbotschafter

IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer (l.) überreichte Yannick Busch (M.) stellvertretend für alle IHK-Ausbildungsbotschafter eine Urkunde und dankte auch dem Ausbilder Marco ter Vehn von der Armacell GmbH, Münster.

IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer (l.) überreichte Yannick Busch (M.) stellvertretend für alle IHK-Ausbildungsbotschafter eine Urkunde und dankte auch dem Ausbilder Marco ter Vehn von der Armacell GmbH, Münster. Foto: IHK

Münster - 

405 junge Menschen in den Schulen des Münsterlandes sind offizielle Ausbildungsbotschafter der IHK Nord Westfalen. Sieben von ihnen wurden jetzt in Münster stellvertretend für alle Botschafter geehrt.

630 Auszubildende aus 158 Unternehmen haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren rund 12 500 Schülerinnen und Schüler über ihre Gründe für ihre Berufswahl und ihre Erfahrungen mit einer betrieblichen Ausbildung informiert. Aktuell sind 405 Auszubildende in den Schulen des Münsterlandes und der Emscher-Lippe-Region im Einsatz. Sie sind offizielle Ausbildungsbotschafter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Sieben von ihnen wurden jetzt in Münster stellvertretend für alle Botschafter geehrt.

IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer lobte ihren „wertvollen Beitrag zu einer ebenso lebendigen wie fundierten Berufsorientierung in den Schulen“. Die wiederum sei eine der wichtigsten Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel.

Lob vom IHK-Präsidenten

Stellvertretend für alle IHK-Ausbildungsbotschafter von Unternehmen aus Münster dankte der IHK-Präsident dem Auszubildenden Yannick Busch von der Armacell GmbH in Münster für sein Engagement. Insgesamt sind in Münster derzeit 81 IHK-Ausbildungsbotschafter im Einsatz. Busch wird beim Armacell zum Verfahrensmechaniker in der Richtung Kunststoff- und Kautschuktechnik ausgebildet.

Über 100 allgemeinbildende Schulen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region nutzen die IHK-Ausbildungsbotschafter bereits als festen Bestandteil bei der Studien- und Berufswahl ihrer Schüler. Für Hüffer kein Wunder: „Das ist Berufsorientierung auf Augenhöhe – ungeschminkte Informationen von beinahe Gleichaltrigen in verständlicher Sprache“, lobte er. Die regionale Wirtschaft sei den Botschaftern zu Dank verpflichtet“, betonte der IHK-Präsident.

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Auslöser der IHK-Initiative, Auszubildende als Botschafter ihres Berufes in die Schulen zu entsenden, war der fortdauernde Anstieg der Studierendenzahlen, während gleichzeitig immer mehr Ausbildungsplätze in den Unternehmen unbesetzt bleiben.



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