Do., 12.10.2017

Geschichte auf Jodel-App begeistert Münsteraner Die wohl lustigste Stadtführung im Netz

Geschichte auf Jodel-App begeistert Münsteraner: Die wohl lustigste Stadtführung im Netz

Die Jodel-App begeistert nicht nur Studenten: #Stadtführergeschichten amüsieren Münster. Foto: Grafik: Ann-Kathrin Schriever

Münster - 

Eine Stadtführung kann so schön sein. Ganz besonders, wenn die Besucher Fragen stellen, bei denen Einheimische nur mit dem Kopf schütteln können. Von solch einem Rundgang durch Münster berichtet ein angeblicher Stadtführer in der Handy-App Jodel - und begeistert seine Leser.

Von Jonas Wiening

Unter dem Hashtag (#) Stadtführergeschichten hat am Donnerstag ein Nutzer seine Erlebnisse von einer Stadtführung in Münster geschildert. Amüsant gibt er die Fragen der Teilnehmer wieder. Ob die Geschichten wahr sind oder schlichtweg erfunden, lässt sich nicht überprüfen, da der Nutzer in der App namenlos bleibt. Die Jodel-Gemeinde und das Netz sind trotzdem begeistert.

Wir haben die Jodel-Beiträge der wohl lustigsten Stadtführung aller Zeiten zusammengestellt.

Virtuelle Stadtführung

Beginnen wir an der Universität. Wofür steht eigentlich WWU?

Und wo ist die WWU denn dann?

Zum Teil finden die Vorlesungen in einem Schloss statt...

Weiter geht es zum Bahnhof von Münster. Hat der Stadtführer auch da seine Finger im Spiel?

Als nächstes ist das Meer dran. Oder gibt es das nicht in Münster?

Wo es als nächstes hingeht, bleibt geheim. Besonders viele Orte können bei dem Hinweis, aber nicht in Frage kommen...

Doch noch Wasser gefunden...

Ein Highlight ist natürlich auch der Ludgerikreisel. Warum fragt denn keiner nach den vielen Kaninchen?

Karl möchte auch gerne mitreden bei der Stadtführung...

Immer diese Fragen nach Dortmund können nerven...

Noch irgendwelche Fragen? Ja, natürlich...

Eine sehr amüsante Stadtführung war das. Die vielen Nachfragen können aber auch echt nerven. Kein Wunder also, dass der Stadtführer etwas genervt ist und sich jetzt erstmal erholen muss....

Gute Nacht! Und Dankeschön, dass wir an der Stadtführung teilnehmen durften!

Die Jodel-App

Jodel? Längst verbinden die Menschen damit nicht zuerst einen Gesang aus Bayern und Österreich, sondern eine Smartphone-App. Die App ermöglicht ihren Nutzern, Beiträge - sogenannte Jodel - zu verfassen, und diese in einem bestimmten Radius von einigen Kilometern für andere Nutzer sichtbar zu veröffentlichen. Der Verfasser eines Beitrags ist für die anderen Nutzer der App nicht ersichtlich, da es keine Profile gibt. Besonders beliebt ist Jodel bei Studenten. Die Applikation lenkte schon den ein oder anderen Nutzer vom Lernen, Arbeiten oder Schlafen ab. Jodel entwickelt sich rasant. Inzwischen gibt es über 1,5 Millionen Nutzer, der größte Teil davon kommt aus Deutschland. In der Jodel-Gemeinde, wie es in der App heißt, streitet seit man jeher, welche Stadt die Jodel-Hauptstadt ist. Münster ist als Studentenstadt ein heißer Kandidat.

 

 



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