Di., 17.10.2017

Premiere von Felix Bürkle im Pumpenhaus „Wer bin ich?“ mit einer Prise Selbstironie

Felix Bürkle verbindet Artistik mit künstlerischer Performance.

Felix Bürkle verbindet Artistik mit künstlerischer Performance. Foto: Oliver Look

Münster - 

Der Düsseldorfer Choreograph und ehemalige Folkwang-Schüler Felix Bürkle widmet sich in seiner neuen Produktion „self-made“ der Kernfrage: „Wer bin ich?“ Premiere ist am Freitag im Theater im Pumpenhaus.

Bürkles Performance „self-made“ ist in Anlehnung an das Format der One-Man-Show selbst gemacht. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Bürkle vereint in der neuen Arbeit seine frühe künstlerische Praxis um Tanz, Jonglage, Objektmanipulation und Musik. Ein „Best of“ mit einer Prise Selbstironie. Es ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Selbst um die existenzielle Kernfrage: „Wer bin ich und was hat mich zu dem gemacht, der ich bin?“.

In welchem Spannungsfeld bewegt sich die menschliche Existenz, die einerseits selbstdefiniert ist, andererseits konstant im Kontext zu seinem Umfeld steht. Tanz, Objektmanipulation und Musik nutzt Bürkle mit dem Raum als gleichberechtigte Elemente. Denn Objektmanipulation bietet für ihn als Darstellungsform die Möglichkeit, Dinge neu zu entdecken und einen anderen Blick auf scheinbar Bekanntes zu geben. Auch die Live-Musik des Künstlers Michio ermöglicht eine neue Sichtweise: Welche Klanglichkeit hat der bewegte Körper, welche das bewegte Objekt?

Der gebürtige Freiburger kam durch Jonglieren und Objektmanipulation zum Tanz. Nach seiner Ausbildung am Lido, Ecole de Cirque, in Toulouse studierte er Tanz an der Folkwang Hochschule in Essen. Bürkle ist in der Tanzszene kein Unbekannter: Neben der Teilnahme an verschiedenen deutschen Festivals werden seine Arbeiten auch international aufgeführt, in Indien, Sri Lanka und der Côte d’Ivoire. Mit seiner Produktion „beckett, beer and cigarettes“ wurde Bürkle von Pina Bausch zum Internationalen Tanzfestival NRW 2008 eingeladen und gastierte damit in Frankfurt, München, Belgien und Nigeria, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Aufführungen sind am Freitag, Samstag und Sonntag (20., 21. und 22. Oktober) um 20 Uhr im Pumpenhaus, Gartenstraße 123. Karten (14 / 9 Euro):' 233443.



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