Mi., 01.11.2017

Talk im foyer Premiere mit Minister

Bild mit Symbolkraft: Der Dom spiegelt sich in der Glasfassade der Bezirksregierung. Dort findet im Foyer die Auftaktveranstaltung statt, zu der Münsterinitiative und Domfreunde gemeinsam einladen.

Bild mit Symbolkraft: Der Dom spiegelt sich in der Glasfassade der Bezirksregierung. Dort findet im Foyer die Auftaktveranstaltung statt, zu der Münsterinitiative und Domfreunde gemeinsam einladen. Foto: Bezirksregierung Münster

Münster - 

Um die Palliativversorgung geht es am 7. November beim Auftakt zum „Talk im Foyer“, zu dem auch Minister Karl-Josef Laumann erwartet wird.

Von Martina Döbbe

Das Thema aus dem Tabu holen. Und zwar mitten hinein in die Stadtgesellschaft. Das wünscht sich die Münsterinitiative – und packt es an: Im Foyer der Bezirksregierung am Domplatz – also auch räumlich mitten in der Stadt – findet der Auftakt einer neuen Gesprächsreihe statt, die „Die Zukunft der Palliativversorgung in Nordrhein-Westfalen“ in den Blickpunkt rückt. Dr. Stefan Nacke als Initiator der Münsterinitiative und Peter Glahn als rühriger Domfreund bitten zum „Talk im Foyer“.

Als prominentes Gesicht haben sie Karl-Josef Laumann an dem Abend ins Boot geholt – der NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales soll dabei ein bisschen aus dem Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung plaudern: „CDU und FDP haben darin ja verabredet, die Palliativversorgung zu stärken“, fühlt sich die Münsterinitiative in ihrem eigenen Ziel bestätigt.

Ihr geht es dabei unter anderem um den Ausbau der Palliativstation am Hiltruper Krankenhaus – ein Projekt, das Münsterinitiative und Domfreunde durch verschiedene Aktionen auch finanziell fördern möchten. Als unverwechselbares „Markenzeichen“ hat Dieter Sieger das Logo entworfen.

Dr. Wolfgang Clasen, Ärztlicher Leiter der Palliativmedizin und Chefarzt Innere Medizin im Hiltruper Krankenhaus, wird beim Talk im Foyer einen Einblick in die Arbeit geben – und über die Ausbaupläne informieren. Aus sechs sollen zehn Betten werden, aber es geht nicht nur um zahlenmäßige Erweiterung: „Die Palliativstation ist ein Bindeglied zwischen häuslicher Versorgung von Schwerstkranken und dem Hospiz“, macht er deutlich, welche Bedeutung die Station hat. Ihr großes Plus: „Wir müssen ständig für Patienten aufnahmebereit sein. Und das sind wir.“

Weitere Gesprächspartner sind Leonhard Decker (Pflegedirektor Franziskushospital) und Peter Jansen (Landespräses von Kolping NRW und Palliativseelsorger). Mit Dr. Hartmut Hoppe nimmt ein Hausarzt für Allgemein- und Palliativmedizin teil. Dorothee Feller ist gleich in doppelter Funktion in der Runde vertreten: Als Regierungspräsidentin und damit Hausherrin, aber auch als Vorsitzende der Domfreunde. Moderiert wird der Abend von Dr. Norbert Tiemann, Chefredakteur unserer Zeitung.

An wen richtet sich der Talk, wer sollte ihn sich unbedingt im Terminkalender notieren? „Jeder, der sich für dieses Thema interessiert, der sich informieren und mehr erfahren möchte“, formuliert Dr. Stefan Nacke, dem dabei wichtig ist, „dass dies eine After-Work-Runde wird, die gleichsam interessant und unterhaltsam sein möchte“.

Nach dem offiziellen Teil laden die Veranstalter zum geselligen Ausklang bei Brezel und einem Gläschen Wein.

Zum Thema

Talk im Foyer beginnt am 7. November um 18.30 Uhr, Gebäude der Bezirksregierung, Domplatz.



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