Do., 02.11.2017

Kunstinstallation lockt 15.000 Besucher an Lambertikirche in einem anderen Licht

Gespannt auf das, was die Installation in der Lamberti-Kirche bieten würde, standen Leute zeitweilig bis weit über den Prinzipalmarkt hinaus an.

Gespannt auf das, was die Installation in der Lamberti-Kirche bieten würde, standen Leute zeitweilig bis weit über den Prinzipalmarkt hinaus an. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Die Kunstinstallation in St. Lamberti, die am Reformationstag und an Allerheiligen rund 15 000 Besucher anlockte – sie war ein fast schon mystisches Ereignis.

Von Martin Kalitschke und Klaus Möllers

Sphärische Klänge ertönten im Innenraum des Gotteshauses, dazu bewegten sich bunte Laserstrahlen, deren Sichtbarkeit durch künstlichen Nebel noch verstärkt wurde.

Andächtiges Staunen

Und obwohl sich zwei Abende lang zeitgleich bis zu 800 Menschen in der Kirche aufhielten, herrschte kein hektischer Rummel, sondern ein fast schon andächtiges Staunen über das, was den Künstlern da gelungen war: die altbekannte St.-Lamberti-Kirche in einer Art zu inszenieren, wie es noch nie zuvor der Fall gewesen ist.

Lichtspiel für Jung und Alt 

Besonders, dass "alle Gruppen dabei waren", gefiel dem Ideengeber für das Projekt "Vitamorphose", Rupert König, der es zusammen mit Marius Stelzer auf die Beine gestellt hatte: "Junge Leute, ältere Menschen und Kirchgänger waren darunter, die sonst auch Gottesdienste besuchen", erklärte der Leiter des Kirchenfoyers am Donnerstag auf Anfrage.

Fotostrecke: Farbenprächtige „Vitamorphose“

"Ein toller Erfolg" sei das Licht- und Ton-Experiment auch deshalb geworden, weil "so viele Freiwillige mitgemacht" hätten. Unter anderem waren Priester und Pastoralreferenten im Kirchenraum Ansprechpartner für Besucher.

Studenten halfen mit

Die beiden leitenden Pfarrer, Domkapitular Hans-Bernd Köppen und Dr. Detlef Ziegler, hielten an den beiden Feiertagen jeweils die Abendmesse.

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Der Ton wurde während dieser Zeit ausgestellt. Studenten halfen vor und während der Installation in vielen Belangen mit. Für die Technik war eine Fachfirma aus Amelsbüren engagiert worden.

Warteschlange bis zum Rathaus

König hatte eine Wette abgeschlossen, dass Besucher eine Warteschlange "bis zum Rathaus" bilden würden. "Sie war schon gewonnen, bevor es am Dienstag losging", sagte er.

Denn schon vor dem Einlass ab 17 Uhr standen Besucher bis zu den beiden Kaufhäusern an der Klemensstraße an.

Fotostrecke: Farbenspiel unterm Kirchendach



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