Sa., 04.11.2017

Abstrakte Anschlagsgefahr Weihnachtsmärkte führen zu Sperrungen in der Stadt

Abstrakte Anschlagsgefahr: Weihnachtsmärkte führen zu Sperrungen in der Stadt

Bereits im letzten Jahr sicherten mobile Bussperren die City zur Weihnachtszeit. Foto: Helmut Etzkorn

Münster - 

Die Weihnachtsmärkte in der Innenstadt sind ab dem 27. November mit einem umfangreichen Sperrstellenkonzept verbunden, das in den vergangenen Monaten von der Polizei erarbeitet worden ist.

Von Ralf Repöhler

Das wird aus einem Schreiben des Ordnungsdezernenten Wolfgang Heuer an den CDU-Ratsherrn Stefan Leschniok deutlich, der nach der Absicherung gefragt hatte. Heuer räumt ein, dass für die Weihnachtsmärkte „aufgrund einer hohen abstrakten Gefährdungslage durch dschihadistisch motivierte Gewalttäter“ besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich seien.

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Zehn Sperren in Planung

So seien die Mitarbeiter der Ordnungsbehörde und der Polizei in besonderer Weise gefordert. Das Sperrstellenkonzept für die Innenstadt sei von der behördenübergreifenden Sicherheitskommission einvernehmlich abgestimmt worden. Danach kommt es bis zum 23. Dezember zu zehn Sperren durch Fahrzeuge, die eine Durchfahrt verhindern sollen, sowie zu weiteren Sperrstellen durch die Polizei.

Fotostrecke: Verschärfte Sicherheit in Münster

Busse werden umgeleitet

Ähnlich wie beim Stadtfest werden die Sperrungen Folgen für den Busverkehr haben. So werden die Busse nicht über den Prinzipalmarkt geführt, sondern entweder über den Bült oder über die Königsstraße und Aegidiistraße fahren.

Fotostrecke: Offizielle Eröffnung der Weihnachtsmärkte in Münster

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