So., 05.11.2017

Sammlung für den Volksbund „Frieden ist nicht selbstverständlich“

Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft sammelten am Samstag Geld für die Arbeit des Volksbundes.

Bekannte Gesichter aus Politik und Gesellschaft sammelten am Samstag Geld für die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.. Foto: cro

Münster - 

Prominente waren am Samstag mit Spendendosen in der Innenstadt unterwegs, um Geld für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zu sammeln.

Von Claus Röttig

Schwer lag die blecherne Sammeldose in der Hand von Dorothee Feller. Auch die Präsidentin des Regierungsbezirkes Münster hatte sich zum Auftakt der diesjährigen Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge angemeldet. Zusammen mit anderen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft wie Preußen-Präsident Christoph Strässer oder Stadtrat Wolfgang Heuer ging es für eine Stunde auf die Straßen rund um die Stubengasse.

„Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, sondern man muss etwas dafür tun”, so Feller. Es habe in Deutschland andere Zeiten gegeben, woran man sich erinnern müsse. „Auch die Sammlung der Kriegsgräberfürsorge ist ein Teil des Erinnerns, gerade in einer Zeit vieler Krisen auf der Erde.“

Um den Auftakt würdig zu gestalten, hatte sich das Luftwaffenmusikkorps Münster etwas Besonderes einfallen lassen. Mit 50 Musikern bereitete es den Passanten auf der Stubengasse ein Platzkonzert. Zu hören gab es neben klassischen Militärmärschen auch Swing, Jazz und Samba. „Wir wollen so akustisch für Kurzweil sorgen”, betonte Hauptmann Alexander Kalweit, zweiter Musikoffizier und stellvertretender Leiter des Korps. Die Menschen sollten einfach stehen bleiben und die Musik genießen, aber auch auf die Kriegsgräberfürsorge angesprochen werden.



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