Di., 07.11.2017

Aktion für Kindernothilfe Bald brennt die erste Kerze

So wird der Advent erst richtig schön, wenn die Tüten und „Boxen mit Herz“ für leuchtende Augen sorgen und Kindern in Not helfen. Die Aktion stellten vor (v.l.): Bürgermeisterin Karin Reismann, Siggi Spiegelburg, Afra Holtstiege und Milana Mohr.  

So wird der Advent erst richtig schön, wenn die Tüten und „Boxen mit Herz“ für leuchtende Augen sorgen und Kindern in Not helfen. Die Aktion stellten vor (v.l.): Bürgermeisterin Karin Reismann, Siggi Spiegelburg, Afra Holtstiege und Milana Mohr.   Foto: mm

Münster - 

Am 15. November startet wieder die Adventsaktion für die Kindernothilfe. In hübsch verpackten Tüten und neuerdings auch kleinen Boxen mit Herz stecken Überraschungen drin, die die besinnlichen Tage bereichern dürften.

Von Maria Meik

Da steckt Liebe drin. In der „Box von Herzen“ gibt es zauberhafte Überraschungen, die Kleine und Große erfreuen dürften, wenn es denn so weit ist und „Wir sagen euch an, den lieben Advent“ gesungen wird. Für drei Euro ist die Box zu haben. Ebenso gibt es wieder für drei Euro die hübsch verpackten Adventstüten, die eine besinnliche Auszeit beinhalten. Verschenken oder behalten? Beides geht. Man sollte nur zulangen, solange der Vorrat reicht – damit das Leben von Kindern in Afrika ein Stück weit lebenswerter wird. 1000 Boxen und 500 Adventstüten können ab dem 15. November gekauft werden.

Auch in der sechsten Runde dürfte die Advents-Aktion für die Kindernothilfe Münster unter Schirmherrschaft der Modedesignerin Siggi Spiegelburg wieder Großartiges bewirken. In all den Jahren sind mit dieser und anderen Aktivitäten des Kreises rund 45 000 Euro Spenden gesammelt worden, die in Bangladesch und in Malawi Kindern in Not zugutekamen.

Sehr zur Freude des Damen-Quartetts, das jetzt für die Aktion die Werbetrommel rührte. Neben der Schirmherrin gibt es da noch die Patentante des Arbeitskreises, Bürgermeisterin Karin Reismann, sowie die Sprecherinnen Afra Holtstiege und Milana Mohr.

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Aids-Waisen in Malawi – sie brauchen besondere Aufmerksamkeit. Klaus Rudolph aus Münster unterhält auch eine Stiftung für Aids-Waisen und war kürzlich vor Ort, informiert Milana Mohr. Viele Menschen dort seien an Malaria erkrankt. „Bildung, Vorschulprogramm, Kleidung, Schulmaterial – es fehlt an allem. Drei Lehrer unterrichten 120 Kinder in dem Dorf. Es gibt kaum Räume und keine Fortbildung für Lehrer“, berichtet Mohr. Die Arbeit mit dem lokalen Projektpartner Stephanos Foundation laufe sehr gut. Angeschafft wurden Dank der Spenden Fahrrad-Ambulanzen für den Krankentransport.

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Die Adventstüten und Boxen werden ab dem 15. November an folgenden Stellen für den guten Zweck verkauft: Atelier Siggi Spiegelburg, Hafenweg 28, Luftschloss, Rothenburg 37, Der Schuhsalon, Bogenstraße 4, Calcanto Werbeagentur, Johann-Krane-Weg 46 sowie bei Blütenzauber in Handorf.

Afra Holtstiege war in Durban in KwaZulu-Natal. Auch dort greift die Kinder­nothilfe. „Die Arbeit hat mich absolut überzeugt. Ich habe die Partnerorganisation kennengelernt und einige Projekte in Schulen und Kindergärten besucht“, berichtet Holtstiege. Sie erzählt von ergreifenden Szenen in einem baufälligen Haus, in dem sich Frauen ­finanziell helfen. Ein Buch mit vielen Fotos hält ihre Reise nach Südafrika fest. „Ich bin mit einem un­bezahlbaren Schatz wieder zurückgekommen“, sagt Afra Holt­stiege.



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