Di., 07.11.2017

Benefizkonzert für Johannes-Hospiz „Die Hoffnung auf letzte schöne Tage“

Zum Benefizkonzert laden ein (v.l.): Ulrich Bärenfänger, Ludger Prinz, Geschäftsführer Johannes-Hospiz, Dr. Andreas Stähli und Wilfried Gerds.

Zum Benefizkonzert laden ein (v.l.): Ulrich Bärenfänger, Ludger Prinz, Geschäftsführer Johannes-Hospiz, Dr. Andreas Stähli und Wilfried Gerds. Foto: mm

Münster - 

Annet van der Voort hat mit „Menschen im Hospiz“ gesprochen. So lautet auch der Titel des Buches, aus dem am 19. November gelesen wird beim Benefizkonzert mit Orgelmusik in der Mutterhauskirche der Mauritzer Franziskanerinnen.

Von Maria Meik

Das Programm berührt, geht unter die Haut, wenn hochkarätige Orgelmusik und Texte aufhorchen lassen und die Herzen öffnen. „Die Hoffnung auf letzte schöne Tage“ hatte Josef Rawe, als er ins Johannes-Hospiz kam. Eine Hoffnung, die sich für ihn in dem Haus am Hohenzollernring erfüllte, in dem sich Leben und Tod die Hand reichen. Ein Ort, der Menschen zusammenrücken lässt, der Geborgenheit ausstrahlt und in dem auch gelacht wird.

Das Johannes-Hospiz lebt vorwiegend von Spenden und veranstaltet dafür jede Menge Aktionen. Am 19. November (Sonntag) steht ein Benefizkonzert an, das um 18 Uhr in der Mutterhauskirche der Mauritzer Franziskanerinnen, St.-Mauritz-Freiheit 44, beginnt. Zum zweiten Mal dürfte die Programmfolge aus hospizlichen Texten und Orgelmusik das Publikum in seinen Bann ziehen.

Die Kombination von Musik und gefühlvollen Texten macht für Dr. Andreas Stähli, Leiter der Akademie am Johannes-Hospiz, die Faszination dieses Konzertes aus, für das der Kirchenmusiker Wilfried Gerds und der Schauspieler und Sprecher Ulrich Bärenfänger alle Register ihres Könnens ziehen.

Während Bärenfänger aus dem Buch mit dem Titel „Menschen im Hospiz“ von Annet van der Voort vorträgt, werden die Texte mit Werken von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach oder Mons L. Takle (Power of Life) auf der Orgel ausgeschmückt. Die Autorin gibt das Buch im Verlag Aschendorff heraus, es gibt es nach der Lesung zu kaufen. Annet van der Voort wird es auf Wunsch auch signieren. Sie stellt in ihrem bewegenden Werk mit persönlichen Lebensgeschichten Menschen vor, die im Sterben liegen, Menschen, die im Johannes-Hospiz ihre letzten Tage verbringen. Genauso wie Besucher und Angehörige oder Menschen, die dort tätig sind, verbunden mit den vielen Alltags-Facetten im Johannes-Hospiz.

„Hoffnung auf letzte schöne Tage“, ist das herbstliche Konzert überschrieben, genauso wie einer der Textbeiträge an dem Abend in der Mutterhauskirche, die für ihre hervorragende Akustik bekannt ist. „Familie bedeutet Rückhalt“, „Zwölf geschenkte Jahre“ und „Das Leben ist ein Geschenk“ sind die weiteren Textbeiträge überschrieben, die der Schauspieler und Sprecher Ulrich Bärenfänger in Szene setzt, während die Orgelmusik zu einer einzigartigen Atmosphäre beiträgt. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an das Benefizkonzert wird um eine Spende für das Johannes-Hospiz gebeten.



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