Di., 19.12.2017

Die lange Nacht der „Blauhelme“ Spendenlauf der Feuerwehrleute unterstützt Familienhaus an den Uni-Kliniken

Am Ziel: Die Feuerwehr-Spendenläufer um Oberbrandmeister Stefan Krzywanski (3.v.l.) haben es geschafft. Die 42 Kilometer für den guten Zweck erbrachten 18 000 Euro.

Am Ziel: Die Feuerwehr-Spendenläufer um Oberbrandmeister Stefan Krzywanski (3.v.l.) haben es geschafft. Die 42 Kilometer für den guten Zweck erbrachten 18 000 Euro. Foto: hpe

Münster - 

Es ist stockfinster, neblig und kühl mitten in der Nacht irgendwo zwischen Metelen und Münster. Vereinzelt rauschen Autofahrer an der kleinen Gruppe vorbei, die in kompletter Feuerwehrausrüstung auf dem Radweg neben der Bundesstraße unterwegs ist. 

Von Helmut Etzkorn

Gesprochen wird nicht viel, alle konzen-trieren sich auf die 42 Kilometer, die insgesamt in zwölf Stunden zu bewältigen sind. Für die Helfer ist das der vielleicht ungewöhnlichste Einsatz in ihrer bisherigen Dienstzeit, zugleich eine freiwillige Aktion für einen guten Zweck.

Den „Club der blauen Helme“, so nennen sich die Wehrleute, treibt ein Gedanke bei der spektakulären Aktion an: Möglichst viel Spenden für das Familienhaus der Uniklinik erreichen. Dort können Eltern von krebskranken Kindern oft über Wochen wohnen, während die Kleinen nebenan in der Uniklinik behandelt werden.

Fotostrecke: Marsch der Feuerwehrleute

Oberbrandmeister Stefan Krzywanski, Organisator des Spendenlaufs, hat selbst mal dort gewohnt und erinnert sich an die schwere Zeit. Für ihn ist die ungewöhnliche Aktion „eine Selbstverständlichkeit“.

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Am Mittag vor dem Familienhaus an der Albert-Schweitzer-Straße stehen die Kameraden von der Werkfeuerwehr der Uniklinik Spalier. Es gibt viel Ankerkennung für die sportliche Leistung der Helfer. „Die Füße tun schon etwas weh, aber mit einem kalten Bier und einer heißen Wurst ist das jetzt schnell vergessen“, meint Krzywanski. Und bekommt eine frohe Botschaft: Bis zum Abend sind schon 18.000 Euro an Spendengeldern eingegangen.

Fotostrecke: Aktion „Laufen gegen den Krebs“



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