Fr., 29.12.2017

Polizei klärt Verwechslung auf Vermeintliche Gaunerzinken kamen von den Sternsingern

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Symbolbild  Foto: lod

Münster - 

Ein älterer Mann entdeckt an seinem Haus merkwürdige Zeichen – und informiert die Polizei. Die klären eine Verwechslung auf.

Am Freitagvormittag informierte ein älterer Mann die Polizei über eine verdächtige Feststellung an seinem Wohnhaus an der Prinz-Eugen-Straße. Er hatte „komische Zeichen“ an der Hauswand entdeckt und sie als sogenannte Gaunerzinken identifiziert, teilt die Polizei mit.

Unter Ganoven üblich

Gaunerzinken an Häusern und Mauern waren früher unter Ganoven üblich. Die mit wenigen Strichen oder Kerben aufgebrachten Zeichen informierten zum Beispiel Einbrecher darüber, wo wertvolles Diebesgut zu erwarten war oder ein bissiger Hund das Haus schützt. Die Überprüfung der heute gemeldeten „Gaunerzinken“ vor Ort brachte schnell Klarheit, so die Polizei: „C+M+B“ eingerahmt durch die Jahreszahl war klar und deutlich zu erkennen.

Segen auf Wunsch

Verursacher dieses Segensgrußes (Christus mansionem benedicat) waren Caspar, Melchior und Balthasar, als Heilige Drei Könige gewandete Sternsinger. Bei der jährlichen Haussammlung hinterlassen die Sternsinger auf Wunsch ihren Segensgruß an den Hauseingängen. Die Beamten klärten über die Verwechselung auf.

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Gaunerzinken: Markierer oder Nachahmer

„Es ist immer richtig und wichtig, die Polizei über Verdächtiges oder Auffälliges zu informieren“, so die Beamten. Dazu zählen auch vermeintliche Gaunerzinken, auf die rund 40 Anrufer jährlich hinweisen. Ein Zusammenhang mit Straftaten konnte allerdings bislang in keinem Fall hergestellt werden.



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