Mo., 08.01.2018

Letzte Party bis zum frühen Morgen Tränen beim „Heaven“-Abschied

Nur einen Tag nach dem Ende der letzten Party begann am Montag der Abbau im bisherigen „Heaven“-Club. Rechts Christof Bernard, einer der Geschäftsführer.

Nur einen Tag nach dem Ende der letzten Party begann am Montag der Abbau im bisherigen „Heaven“-Club. Rechts Christof Bernard, einer der Geschäftsführer. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Als das Licht anging, irgendwann am frühen Sonntagmorgen, verlor Pitti Duyster die Fassung. „Da habe ich angefangen zu heulen“, bekennt Duyster, einer der drei Geschäftsführer des Hafen-Clubs „Heaven“, der am Wochenenden nach zwölf Jahren seine Pforten schloss.

Von Martin Kalitschke

„Da habe ich angefangen zu heulen“, bekennt Duyster, einer der drei Geschäftsführer des Hafen-Clubs „Heaven“, der am Wochenende nach zwölf Jahren seine Pforten schloss. Ein „emotionaler Moment“ sei das gewesen, betont Pitti Duyster. „All die Jahre haben wir hier so viel erlebt, das war einfach eine tolle Zeit“, blickt er zurück.

Ja, und auch beim Abschiedsessen vor Beginn der letzten Clubnacht seien Tränen geflossen, räumt Pitti Duyster ein. „Aber dann hatten wir noch einmal richtig Spaß“ – mit schätzungsweise 1500 Gästen.

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Daran konnte auch ein Polizei-Einsatz zu später Stunde nichts ändern. Das Heaven-Team hatte die Beamten alarmiert, nachdem rund 100 Gäste, die von den Türstehern nicht reingelassen worden waren, für Ärger gesorgt hatten.

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Bereits am Montag rückten im „Heaven“ Arbeiter an, um die Einrichtung auszubauen, schließlich soll die Halle, in der es mehr als ein Jahrzehnt untergebracht war, bereits im Februar abgerissen werden. Am 30. April wird der Coconut Beach am Hawerkamp seine Pforten öffnen, zeitgleich oder kurz darauf ein provisorischer „Heaven“- Club. Parallel sollen am Hafengrenzweg die Arbeiten für das Dockland-Haus starten, in dem das neue „Heaven“ voraussichtlich Ende 2019 seine Pforten öffnen wird, wie die Geschäftsführer Pitti Duyster, Thomas Pieper und Christof Bernard betonen.



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