Mi., 10.01.2018

Shopping Queen Der Stoff gewordene «Untergang»

Shopping Queen: Der Stoff gewordene «Untergang»

Jenny (r.) lässt sich für den Lauf auf dem Catwalk frisieren. Foto: MG RTL D / Constantin Ent.

Münster - 

Knallig, kitschig und vor allem pink: Den dritten Tag der Münster-Ausgabe von "Shopping Queen" verwandelte Jenny aus Dülmen zu einer besonders schrillen Folge der TV-Show. Das veranlasste Star-Designer Guido Maria Kretschmer zu einem harten Urteil.

Von Joline Klein

„Ich werde Shopping Queen, weil ich den anderen Mädels davonfliege“, sagte die 38-jährige Jenny, die gerade mit ihrem Mann Sascha einen Flugschein macht. Die Juristin shoppte sich am dritten Tag der Sendung von Mode-Ikone Guido Maria Kretschmer durch Münsters City. 

Kaum waren die vier übrigen Kandidatinnen bei Jenny in Dülmen angekommen, machte die sich mit ihrer Großcousine Danni auf den Weg nach Münster. Und der Kaufrausch war ein wildes Durcheinander: Eine Jacke aus Schafsfell, dazu eine gepunktete Strumpfhose, ein Strickkleid, ein gestreifter Schal, dazu noch einen Hut und ziemlich auffällige Katzenhandschuhe.

Objekte der Begierde zu teuer

„Ich kann nicht mehr, das ist textiler Untergang“, lautete Kretschmers hartes Urteil. Und auch Danni, ihre Shoppingbegleitung, war nicht sonderlich angetan von dem Outfit. Egal, Jenny stand zu ihrer Entscheidung.

Ihr machte etwas ganz anderes zu schaffen: das Zeit-Limit von vier Stunden. Nach dem ersten Geschäft blieben ihr nur noch 78 Minuten. Also flott zum Schuhgeschäft. Die Auswahl fiel leicht, aber die Objekte der Begierde waren zu teuer angesichts des bereits arg geschröpften 500-Euro-Budgets. Ziemlich aufgedreht entschied sich die Dülmenerin kurzerhand für ein gewagtes Paar aus dem ersten Geschäft.

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Während sich ihre Konkurrentinnen in ihrer - natürlich pink eingerichteten - Wohnung umschauten, stieß Jennys Lebensgefährte Sascha zum Shopping-Duo hinzu. Er sah, wie seine Frau geschminkt wurde. Farbe? Genau...

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Trotz Chaos und Kretschmer-Kritik: Jenny bekam Lob von ihren Konkurrentinnen und 32 von 40 Punkten. Es war die gerechte Belohnung dafür, dass sie ohne Kompromisse zu ihrem Geschmack gestanden hat. 

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