Fr., 09.02.2018

„Wochen gegen Rassismus“ GGUA weist Kritik zurück

CDU-Ratsherrn Stefan Leschniok hhate Kritik am Programm der „Wochen gegen Rassismus“ geäußert.  

CDU-Ratsherrn Stefan Leschniok hhate Kritik am Programm der „Wochen gegen Rassismus“ geäußert.   Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Die GGUA-Flüchtlingshilfe weist Kritik am Programm der „Wochen gegen Rassismus“ zurück, die seitens des CDU-Ratsherrn Stefan Leschniok geäußert worden war.

Die Wochen gegen Rassismus seien gerade in diesen Zeiten, in denen sich der Rassismus nicht nur auf der Straße, sondern mittlerweile auch im Bundestag Bahn breche, eine dringend notwendige Veranstaltungsreihe. „Wir begrüßen es sehr, dass die Stadt Münster das Programm sehr engagiert koordiniert und mitorganisiert“, so Teresa Küppers, Aufsichtsratsmitglied der GGUA.

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Nicht eine Veranstaltung zu diesem Thema ist ein Skandal, sondern die Tatsache, dass eine solche Veranstaltung überhaupt stattfinden muss

GGUA

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Auch die Kritik an einer Lesung zum Thema „Racial Profiling“, die unter anderem vom Bündnis gegen Abschiebungen veranstaltet wird, ist für die GGUA haltlos. „Die Problematik rassistisch motivierter Polizeikontrollen muss diskutiert werden“, sagt Küppers. „Man muss die Diskussion doch mal vom Kopf auf die Füße stellen: Nicht eine Veranstaltung zu diesem Thema ist ein Skandal, sondern die Tatsache, dass eine solche Veranstaltung überhaupt stattfinden muss“, heißt es in einer Pressemitteilung der GGUA.

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