Fr., 26.02.2016

Verein Deutsche Sprache stellt Schwerpunktthemen für 2016 vor In aller Freundschaft

Links und rechts die Volksbänker Albert Topphoff und Ansgar Heilker, und mittendrin der fast komplette Vorstand des Vereins Deutsche Sprache (von links): Simone Lamski, Erwin Girnth, Ludger Kordt, Reinhildis Hegemann und Vorsitzender Günter W. Denz.

Links und rechts die Volksbänker Albert Topphoff und Ansgar Heilker, und mittendrin der fast komplette Vorstand des Vereins Deutsche Sprache (von links): Simone Lamski, Erwin Girnth, Ludger Kordt, Reinhildis Hegemann und Vorsitzender Günter W. Denz. Foto: Hans Lüttmann

Saerbeck - 

Da wird die Freundschaft wohl noch eine Weile halten – wenn das mit den kleinen Geschenken denn stimmt. Die Volksbank schenkte, wovon sie wohl am meisten hat, der Verein Deutsche Sprache (VDS), wovon er wohl am meisten versteht. Mit ihrer jährlichen Spende unterstützt die Bank, nun schon im 13. Jahr, den Verein, der sich dafür gleich zweifach bedankte: mit lobenden Worten und dem neuesten Buch von Erwin Girnth, der sich diesmal Märchen, Mythen und Sagen ausgedacht hat.

Von Hans Lüttmann

Für die Volksbank ist die Spende, rein finanztechnisch, wahrscheinlich kein großes Ding, für den von Günter W. Denz geleiteten Verein (Region 48, Münsterland) aber beinahe überlebenswichtig: „Ohne Ihre Hilfe“, sagte er anlässlich der Übergabe, „könnten wir unsere Programme hier im Ort kaum durchführen.“ Und diesmal, das ist neu, wird auch das Geldgeschenk nicht reichen, denn zum ersten Mal muss der Verein für seine Hauptveranstaltung am 30. Mai in der Bürgerscheune Eintritt nehmen. Aber die Freunde gepflegter, niveauvoller Unterhaltung werden den Obolus gerne beisteuern, um zu handgemachter Musik und Poesie in den Mai zu tanzen.

„Im Lauf des Jahres“ lautet der noch etwas ungelenke Arbeitstitel des literarisch-musikalischen Samstagabends, für den der VDS den heimischen Maler, Bildhauer und Musiker Peer Christian Stuwe und seine Band „Dreimann“ gewinnen konnte. „Das wird sehr locker zugehen“, verspricht Günter W. Denz, der sich und seinen Vereinsfreunden mit einem Probenbesuch noch ein wenig mehr Appetit auf den Abend machen möchte.

„Freiheit“ ist das zweite, ungleich größere Jahresthema des VDS, das sich über Monate hinziehen wird. Kern des Projekts ist eine Impro-Theatergruppe, die mit zweisprachigen Plakaten auch Flüchtlinge dazu animieren möchte, sich dem Thema über Improvisation und Methodentraining zu nähern. Geprobt wird donnerstags von 19 bis 21 Uhr und sonntags (einmal im Monat) von 16 bis 19 Uhr.

Und auch das dritte Jahresprojekt hat mit Sprache, Freiheit – aber auch Unterdrückung zu tun: „Babylon“ heißt die dazu gehörige Veranstaltung am 10. September, die sich literarisch dem beherrschenden Thema unserer Zeit widmen wird.

Neu, und inzwischen angelaufen sind Sprachkurse für Flüchtlinge. „Die bieten wir an“, sagte Günter W. Denz, „um ihnen die Grundlage für einen Verbleib zu bieten.“

Ludger Kordt blickte noch kurz auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres zurück („Die Liebe hat bunte Flügel“), und Ansgar Heilker von der Volksbank nannte die jährliche Spende „beinahe schon Tradition“; das lässt den Verein Deutsche Sprache aufs nächste Jahr und neuerliche Freundschaftsgeschenke hoffen.

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