Di., 29.03.2016

34-Jähriger sitzt in U-Haft Nach Brand mit Millionenschaden: Feuerteufel gefasst?

Der Brand in der Werkstatt richtete Mitte Januar einen geschätzten Schaden von zwei Milluionen Euro an.

Der Brand in der Werkstatt richtete Mitte Januar einen geschätzten Schaden von zwei Milluionen Euro an. Foto: Jens Keblat

Saerbeck - 

Fahndungserfolg nach wochenlangen Ermittlungen: Die Kreispolizeibehörde und die Staatsanwaltschaft Münster haben nach dem Brand der Lagerhalle eines Autohauses im Januar in Saerbeck einen Tatverdächtigen ermittelt. 

Von Hans Lüttmann, Alfred Riese

Ein 34-jähriger, seinerzeit wohnungsloser Mann, steht im dringenden Verdacht, den Brand vorsätzlich gelegt zu haben. Der 34-Jährige sitzt derzeit wegen anderer Delikte in Untersuchungshaft, meldete die Polizei am Dienstagnachmittag.

In der Nacht zum 18. Januar war die Halle, in der unter anderem Oldtimer und Wohnmobile abgestellt waren, nahezu vollständig abgebrannt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa zwei millionen Euro.

Fotostrecke: Großbrand in Gewerbegebiet

Nichts zu retten“ titelte damals unsere Zeitung und schrieb dazu unter anderem: „Nach dem Großbrand einer Halle im Gewerbegebiet Schulkamp an der Straße Rheinsalm in der Nacht zu Montag hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Die Brandstelle ist mit Bauzäunen abgesperrt und von der Kriminalpolizei beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft Münster hat laut Polizei einen Brandsachverständigen zur Klärung der Ursache des Feuers hinzugezogen. Angaben dazu könnten noch nicht gemacht werden, hieß es. Verletzt wurde niemand, meldete die Polizei.

Die Halle im Eigentum eines Ahleners wurde vom Autohaus Berkemeier gemietet und als Lager genutzt. Friedrich Berkemeier bestätigte am Dienstag auf Nachfrage dieser Zeitung die erste Schätzung des Sachschadens an Gebäude und Inhalt auf mehr als eine Million Euro.“

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