Di., 29.11.2016

Heimatverein trifft sich zur Jahreshauptversammlung in der Bürgerscheune Humorvoll, gesellig und up Platt

Volles Haus in der Bürgerscheune: Die Jahresversammlung des Heimatvereins hat nichts von ihrer Zugkraft verloren.

Volles Haus in der Bürgerscheune: Die Jahresversammlung des Heimatvereins hat nichts von ihrer Zugkraft verloren. Foto: Franz Lüttmann

saerbeck - 

Die Jahresversammlung des Heimatvereins hat ihre Zugkraft nicht verloren. Bis auf den letzten Platz war die Bürgerscheune besetzt, als Kassenwart Jürgen Zepp von den Kontobewegungen berichtete. Einnahmen in Höhe von 33 504 Euro standen Ausgaben in Höhe von 28 612 Euro entgegen. Das Plus kann der Heimatverein gut gebrauchen für die Unterhaltung des Brennereimuseums und des Heimathauses.

Die Wahlen ergaben keine Überraschung, denn der Vorsitzende Martin Wenners und der Schriftführer Josef Berkemeier wurden ohne Gegenstimme wiedergewählt.

Über die Arbeit im Arbeitskreis Familienforschung berichtete André Dolle. Das Archiv des Heimatvereins verfügt über rund 1000 Schriften, Büchern, Chroniken und über 100 Hofgeschichten. Ein Register erleichtert das Suchen. Als fruchtbar erweist sich auch die Zusammenarbeit mit dem Heimatbund Emsdetten.

Das Brennereimuseum wird nach wie vor gut besucht. Fast 40 Gruppen kehrten 2016 mit rund 650 Besuchern ein, wie Willi Beuning berichtete.

Über die „Nachhaltigkeit, eine Erkenntnis auf dem Holzweg“ berichtete der Forstbeamte und AK-Mitglied Georg Berkemeier, der die Zuhörer mitnahm auf eine Zeitreise über drei Jahrhunderte. Er zeichnete die Entwicklung des Waldes vom Normalwald zum Mischwald auf. Georg Berkemeier verstand es, seinen Vortrag über ein trockenes Thema mit Bildbeispielen und humorvollen Erzählungen auch aus seiner beruflichen Arbeit so interessant zu gestalten, dass die Zuhörer auch mit Zwischenapplaus nicht sparten.

„Up Platt“ kommentierte Franz-Josef Kordes humorig die Bilder vom Jahresrückblick. Zum Film über die Jahresfahrt des Heimatvereins durch die Lüneburger Heide fand Willy Beuning die passenden Bemerkungen.

Zum Schluss stellte Josef Berkemeier die Termine für das kommende Jahr vor, bevor Martin Wenners eine kurzweilige Versammlung beendete, die musikalisch von der Musikgruppe Leiw-Tett unter Leitung von Werner Kluck begleitet wurde.



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