So., 01.10.2017

Der Start der Saerbecker Kirmes am Samstag fiel buchstäblich ins Wasser Rummel, Schirm und Gummistiefel

Nur wer mit starken Nerven  und der richtigen Kleidung dabeiblieb, konnte so auch für das eine oder andere Freudestrahlen vor allem kleiner Kirmesbesucher sorgen.

Nur wer mit starken Nerven  und der richtigen Kleidung dabeiblieb, konnte so auch für das eine oder andere Freudestrahlen vor allem kleiner Kirmesbesucher sorgen. Foto: Jens Keblat

Saerbeck - 

Mit Gummistiefeln und Regenschirm: Der Start der Saerbecker Kirmes am Samstag fiel buchstäblich ins Wasser und war nur für wirklich Hartgesottene ein abenteuerliches Erlebnis. Dennoch gaben sich die Schausteller und weiteren Akteure auch für die wenigen Besucher alle Mühe.

Von Jens Keblat

Das Wetter am Samstag, für die Schausteller und Gastronomen auf der kleinen Saerbecker Kirmes war es mitnichten die Lizenz zum Gelddrucken. Da bedurfte es keiner langen Nachfragen – die Resonanz war nicht besser, als der Regen vermuten ließ. Grau, nass, kühl und mehr als herbstlich war es, als die Schausteller ihre Karussells im bunten Licht erstrahlen ließen und die Gastronomen ihre Leckereien anrichteten.

Doch auf den ganz großen Besucheransturm konnten sie am Samstag nicht hoffen. Nur wer mit starken Nerven und der richtigen Kleidung dabeiblieb, konnte so auch für das eine oder andere Freudestrahlen vor allem kleiner Kirmesbesucher sorgen. Denn die machten sich wie gewöhnlich nur wenig aus dem Wetter und kamen nicht selten an der Seite von Eltern und Großeltern dennoch auf ihre Kosten.

Mit Gummistiefeln und Regenschirmen wagten es trotz des schlechten Wetters dennoch zahlreiche Familien und Gruppen von Kindern und Jugendlichen auf die Kirmes. Immer wieder streiften kleine und große Kirmes-Fans mit bunten Schirmen durch Herbstlaub und Pfützen und arbeiteten sich von einem Ende der Kirmes zum anderen durch und blieben an für sie spannenden Stellen stehen, um Backfisch, Pilze, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte zu genießen oder um doch die eine oder andere Mitfahrt in einem der Karussells zu wagen.

Der Geheimtipp am Samstag: der Autoscooter – denn wer hier dabei war, blieb mindestens eine Zeit lang trocken und vom Wetter verschont.

Erst der Sonntag brachte den großen Durchbruch für die Saerbecker Kirmes, und mit der Sonne kamen dann auch die Besuchermassen. Noch bis zum Montagabend geht die kleine, große Sause im Herzen Saerbecks weiter und wird dann wieder traditionell mit einem Feuerwerk zu Ende gehen. Bis dahin hoffen alle Beteiligten, den Samstag wieder wettmachen zu können und laden zum Verweilen und Verwöhnen ein.



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