Do., 02.11.2017

Jahresaktion des Pfarreirats St. Georg ruft zum Träumen und Handeln auf Kistenweise Hoffnungsträume

Die kleine Flagge zeigt´s:  Diese Hoffnungskiste für die Jahresaktion des Pfarreirats St. Georg kommt vom Eine-Welt-Kreis und präsentiert Hoffnungen für die Partnergemeinde St. Theresa in Damongo/ Ghana. Getragen werden die Hoffnungen (von links) von Norbert Leiting, Svenja Bodem, Angelika Stegemann, Pastor Peter Ceglarek, Renate Dahlmann und Norbert Plietker. Es fehlt Pastoralreferent Werner Heckmann.

Die kleine Flagge zeigt´s:  Diese Hoffnungskiste für die Jahresaktion des Pfarreirats St. Georg kommt vom Eine-Welt-Kreis und präsentiert Hoffnungen für die Partnergemeinde St. Theresa in Damongo/ Ghana. Getragen werden die Hoffnungen (von links) von Norbert Leiting, Svenja Bodem, Angelika Stegemann, Pastor Peter Ceglarek, Renate Dahlmann und Norbert Plietker. Es fehlt Pastoralreferent Werner Heckmann. Foto: Alfred Riese

Saerbeck - 

Holzkisten als Fenster in eine mögliche Zukunft: Elf davon in der grünen Farbe des Jahresmottos von St. Georg finden sich seit einigen Tagen in Schaufenstern und an öffentlichen Orten in Saerbeck. Sie sind die Jahresaktion des Pfarreirats der Kirchengemeinde. Elf Gruppen aus Saerbeck zeigen Gedanken zum Jahres-Leitsatz „Hoffnungsträume – Hoffnungsräume“, auf einer Fläche kleiner als die meisten TV-Flachbildschirme in Wohnzimmern.

Von Alfred Riese

Das Hoffnungs-Motto von St. Georg wurde nie auf bloße Träumereien oder gar Allmachtsfantasien bezogen. Es ging um bewusste Träume, die die Welt zeigen, wie sie sein könnte, im großen Globalen, aber mehr noch im Kleinen, wo Menschen mit Menschen zu tun haben und wo sie wirken können, wo Träume Räume haben können, die zu Fuß zu erreichen sind.

Kirchliche Gruppen, die mit ihren Hoffnungsträumen bereits jetzt durch Handeln Hoffnungsräume füllen, sind unter den Kisten-Gestaltern: die Deutsch-Aufbauschule für Flüchtlinge, der Eine-Welt-Kreis, die ökumenische Flüchtlingshilfe. Weitere Kisten kommen etwa aus der Gesamtschule oder dem Rathaus.

„Der Hoffnungsraum muss nicht immer groß gedacht werden“, erklärte Andreas Plietker, Vorsitzender des Pfarreirats, die symbolische Bedeutung des Kistenformats. „Es liegt an uns, Träume zu haben und in Räumen zu gestalten“, forderte er auf. Auch vor 500 Jahren hätten die Menschen Hoffnungen und Träume, auch an die Kirche, gehabt, schlug er den Bogen zum Reformationsjubiläum. Und so sehen die Kisten auch aus mit ihren unterschiedlichen Themen und Ansätzen, manche mit konkreten weltlichen Anliegen, manche mit allgemeinen Wünschen für ein besseres Miteinander.

„Uns ist wichtig, die Leute durchaus auch zu irritieren mit Kirche an Orten, wo sie Kirche gar nicht vermuten“, erläuterte er die Verteilung der grünen Kisten, und rief auf: „Schauen Sie doch einmal für sich selbst – vielleicht entdecken Sie Ihre eigenen und gemeinsamen Hoffnungsträume und -räume.“



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