Mi., 08.11.2017

MGH informiert über „Enkel-Trick“ und Schock-Anrufe Die fiesen Maschen der Betrüger

Beim „Enkel-Trick“ gaukeln Betrüger bevorzugt älteren Menschen vor, ein Verwandter zu sein, der in finanzieller Not ist.

Beim „Enkel-Trick“ gaukeln Betrüger bevorzugt älteren Menschen vor, ein Verwandter zu sein, der in finanzieller Not ist. Foto: Gert Westdörp

saerbeck - 

Die Seniorenlotsen haben sich um professionelle Unterstützung bemüht und veranstalten am Mittwoch, 29. November, um 16 Uhr, ein Informationstreffen im MGH.

Ein immer größer werdendes Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, besteht für ältere Menschen Zuhause. Sowohl an der Haus- oder Wohnungstür und insbesondere am Telefon wird die Gefährdung immer größer. Täter bemühen sich durch Tricks und Täuschungen an das Vermögen älterer Menschen zu gelangen. Sie entwickeln dabei großen Einfallsreichtum.

Sie geben sich als Verwandte aus und bitten um angeblich dringend benötigte Hilfe durch Zahlung von Geld („Enkel-Trick“).

Auch wird dreist behauptet, als Polizisten, („Falsche Polizeibeamte“), zur Abwehr von akuten Gefahren für Vermögenswerte tätig werden zu wollen.

Mit überraschenden und schlimmen Mitteilungen bemühen sie sich, vehement Druck zu machen, Geld herzugeben (Schockanrufe).

Das immer häufiger werdende Vorkommen solcher krimineller Handlungen veranlasst auch die Seniorenlotsen der Anlaufstelle für Ältere, sich vermehrt mit diesem Thema zu beschäftigen und vor allem auf die drohenden Gefahren hinzuweisen.

Dazu haben sie einen Berater der Kriminalpolizei im Kreis Steinfurt, Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz eingeladen. Kriminalhauptkommissar Ewering wird eingehend über die häufigsten Gefahren für Senioren, Opfer von Kriminellen zu werden, sprechen.

Information und Anmeldung zum Vortrag unter ✆ 02574T8666.



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