Fr., 02.02.2018

Erweiterung St.-Georg-Grundschule Planungen nehmen Gestalt an

An der Feuerwehrzufahrt zur Gesamtschule, wo jetzt ein Beet ist, soll der Erweiterungsbau für die St.-Georg-Grundschule ab dem Sommer entstehen.

An der Feuerwehrzufahrt zur Gesamtschule, wo jetzt ein Beet ist, soll der Erweiterungsbau für die St.-Georg-Grundschule ab dem Sommer entstehen. Foto: PDA Planungsgruppe

Saerbeck - 

Was bisher lediglich ein Konzept war, wie ein außerplanmäßiger Geldsegen aus Düsseldorf verwendet werden soll, nimmt jetzt konkrete Gestalt an.

Von Alfred Riese

In Sachen Erweiterung der Schulgebäude sprach sich der Planungsausschuss in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig dafür aus, in diesem und im nächsten Jahr eine Million Euro in einen Anbau für die St.-Georg-Grundschule zu stecken.

Die Entwürfe der PDA Planungsgruppe Dörenkämper und Ahling (Ostbevern) zeigen auf dem eigentlich bereits dicht bebauten Gelände das Beet vor dem Hauptgebäude links in Richtung Gesamtschule als Erweiterungsfläche. Dort sollen in einem zweigeschossigen Anbau mit gut 21 Meter Länge zur Schulstraße hin vier Klassenräume entstehen. Einen möglichen Termin für den Beginn der Arbeiten gab Bauamtsleiter Andreas Fischer mit „nach den Sommerferien“ an. Die Erweiterung wird begründet unter anderem mit einem erhöhten Raumbedarf durch Inklusionsunterricht und perspektivisch steigenden Schülerzahlen.

In die Finanzierung dieses Anbaus soll unter anderem die Hälfte der Landesmittel aus dem Programm „Gute Schule 2020“ fließen, etwa 324 000 Euro. Für die restliche Summe stehen Mittel aus der jährlichen Schulpauschale bereit, die ebenfalls vom Land NRW kommt und laut Verwaltungsvorlage angespart wurden.

Mit seiner Empfehlung an den Gemeinderat, die Grundschulerweiterung zu starten, setzt der Planungsausschuss ein Häkchen hinter den ersten Teil des Gesamtkonzepts zum Schulausbau. Insgesamt vier Millionen Euro Investitionen sind darin bis 2020 vorgesehen.

Für Brandschutzmaßnahmen ist demnach das erste Viertel des „Gute Schule 2020“-Gelds in Höhe von 162 000 Euro vorgesehen. Diese Arbeiten sollen noch in diesem Jahr laufen. Im Jahr 2019 sieht das Konzept den Baustart für die Erweiterung der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule vor. Hier sollen bis 2020 in Richtung Kolpingstraße auf einer Teilfläche des Schulgartens fünf Klassen- und Kursräume, weitere Räume und eine große Aula entstehen. Die Kosten beziffert die Gemeindeverwaltung mit drei Millionen Euro. Für diese Kosten steht das letzte Viertel des „Gute Schule“-Programm zur Verfügung. außerdem warten noch kürzlich zugesagte 334 000 Euro aus dem Förderprogramm der Bundesregierung für kommunale Investitionen auf einen Verwendungszweck. Der Rest müsste aus der jährlichen Schulpauschale und gegebenenfalls eigenen Mitteln der Gemeinde kommen – und aus Einsparungen bei laufenden Ausgaben, worauf die Gemeindeverwaltung bereits im September hinwies.



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