Di., 16.02.2016

214 Kriegsflüchtlinge werden in Steinfurt unterrichtet Eine Aufgabe aller Schulen

Die Klassen an der Nikomedesschule, in der die Kinder und Jugendlichen Deutsch lernen, laufen jetzt aus.

Die Klassen an der Nikomedesschule, in der die Kinder und Jugendlichen Deutsch lernen, laufen jetzt aus. Foto: Axel Roll

Steinfurt - 

Es ist nicht mehr als eine Momentaufnahme, wie Schulamtsdirektorin Barbara Becker betonte: „Die Zahlen ändern sich täglich.“ Dienstagabend waren es 214 Kinder und Jugendliche, die ohne Deutschkenntnisse eine Schule in Steinfurt besuchen.

Wie die beim Kreis für die Hauptschulen zuständige Dezernentin vor den Mitgliedern des Schulausschusses betonte, tragen im Augenblick bei den weiterführenden Schulen noch die Hauptschulen und die Berufskollegs die Hauptlast mit 75 beziehungsweise 80 Kriegsflüchtlingen. „Es werden aber alle Schulformen diese Aufgaben übernehmen.“ So gibt es jetzt bereits eine erste Vereinbarung mit einem Steinfurter Gymnasium. Weitere sollen folgen. Welche Schule die Neuankömmlinge besuchen, spielt erst einmal keine Rolle. Barbara Becker: „Erst nach zwei Jahren wird entschieden, welcher Bildungsgang der richtige ist.“ Die Schulamtsdirektorin machte in diesem Zusammenhang klar, dass das Deutschlernen oft nicht das große Problem ist. „Hauptpunkt der Arbeit ist die Beziehungsarbeit.“

Becker erläuterte den Ausschussmitgliedern in diesem Zusammenhang, dass die Klassen in der Nikomedesschule, in denen die Schüler Sprachunterricht bekommen, jetzt auslaufen.

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