Mi., 21.09.2016

Erstes „Overbergsches Wiesenfest“ stößt auf große Resonanz Die Nachbarschaft pflegen

350 Meter Straße, viele Anwohner: Mehr als 60 Erwachsene und 15 Kindern kamen jetzt zusammen.

350 Meter Straße, viele Anwohner: Mehr als 60 Erwachsene und 15 Kindern kamen jetzt zusammen. Foto: Regina Schmidt

Borghorst - 

Nein, wie Debütanten sehen sie nicht aus, sondern wie gestandene Männer. Dennoch feierten Guido Haverkamp, Rainer Spiller und Norbert Grosse Dütting am Samstag ein Debüt – als Organisatoren des „Overbergschen Wiesenfestes“. So lautet der klangvolle Name des Nachbarschaftstreffens am Overbergweg.

„Wir feiern hier zum ersten Mal ein gemeinsames Straßenfest“, erzählt Guido Haverkamp. Dabei ist die Nachbarschaft am Overbergweg schon mehrere Jahrzehnte alt. Wieso feiert man jetzt zum ersten Mal zusammen? Die Idee ist im Karneval aufgekommen, erinnern sich die Organisatoren: „Wir waren zu Gast beim Stadtzerri Udo Stücken und in Bierlaune kam uns der Gedanke, im Sommer eine große Party für alle Anwohner zu machen.“ Der Gedanke hielt auch einer nüchternen Überprüfung stand und so schmiedeten Haverkamp, Spiller und Grosse Dütting weiter Pläne. „Unsere Straße ist nur 350 Meter lang, aber dennoch kennen sich viele Nachbarn kaum. Das wollen wir ändern und die Leute einander näher bringen“, schildert Rainer Spiller das Motiv der Organisatoren. Insbesondere die in den vergangenen Jahren neu zugezogenen Overberg-Anwohner sollen in die „alte“ Nachbarschaft integriert werden. Ein geeignetes Gelände für ein Nachbarschaftstreffen war schnell gefunden, liegt doch direkt am Overbergweg ein großer Bolzplatz mit Rasen und Baumbestand.

Am Anfang plagten das Orga-Team noch Zweifel: „Wir haben uns schon gefragt, ob die Leute überhaupt Interesse an einem solchen Fest haben.“ Doch die Anmeldezahlen bewiesen, dass die Idee ein Volltreffer war. „Es haben sich über 60 Erwachsene und 15 Kinder angemeldet“, freuen sich Spiller, Haverkamp und Grosse Dütting über die tolle Resonanz. Eingeladen waren nicht nur die jetzt am Overberg lebenden Menschen, sondern auch alle, die dort aufgewachsen, aber dann weggezogen sind.

Als feststand, dass das „Overbergsche Wiesenfest“ eine recht große Veranstaltung werden würde, machte sich das Team an die Detailplanung: großes Partyzelt für das gemütliche Beisammensein bestellen, ein kleineres Zelt für den Catering-Bereich, Tische und Bänke ordern sowie bequeme Stühle für die älteren Gäste, Theke, Kühlwagen, Musikanlage besorgen, Biermarken verkaufen . . . Für den Fall, dass es regnen sollte, hatte das Team einen Plan B. Dann hätte man die Feier in die Garageneinfahrt der Familie Stücken verlegt. Doch Petrus zeigte sich gnädig und das Fest begann am Samstagnachmittag bei angenehmen Temperaturen mit einer gemütlichen Kaffeetafel, bei der alle Generationen, die den Overbergweg „bevölkern“, vertreten waren. Die reichhaltige Kuchenauswahl spendeten die Damen des Overbergweges, ebenso die Salate für das Grillen am Abend. Beim ein oder anderen Bierchen knüpften die Overberg-Anwohner untereinander neue Kontakte oder frischten alte Verbindungen auf. Guido Haverkamp, Rainer Spiller und Norbert Grosse Dütting waren sich angesichts der allseits guten Laune während des Straßenfestes einig: „Das gibt eine Wiederholung.“

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